Kragenhofer Brücke

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Alte Postkarte in Schwarz-Weiß: Blick auf Fuldatal und Kragenhofer Brücke.

Die Kragenhofer Brücke ist eine Eisenbahnbrücke, die über die Fulda führt. Heute verbindet sie die ICE-Strecke Hannover-Würzburg.

Hannöversche Südbahn

Hannöversche Südbahn ist die Bezeichnung der Eisenbahnstrecke zwischen Hannover und Kassel. Die kurhessische Regierung und das Königreich Hannover beschlossen 1852 den Bau der Bahnstrecke Kragenhof – Kassel als letztes Teilstück der sogenannten hannoverschen Südbahn (Hannover - Kreiensen - Göttingen - Dransfeld - Hann. Münden - Cassel). Zwischen Göttingen und Hann.- Münden entstand eine steigungs- und kurvenreiche Strecke, die noch bis in die 60er Jahre den Schiebebetrieb erforderlich machte.[1]

Geschichte

Die Entstehung der Brücke schilderte die Pressestelle der Deutschen Bundesbahn in einem Brief vom 21. Februar 1979: "Die alte und erste Fuldabrücke Kragenhof wurde in den Jahren 1853 bis 1855 fertig gestellt und am 29. September feierlich der Schlussstein gesetzt. Bauherr war die Königliche Eisenbahn-Direktion Hannover. Die ursprüngliche Bauart war eine gewölbte Brücke mit fünf Öffnungen aus Werksteinmauerwerk mit einer Gesamtlänge von 120 m zwischen den Widerlagern. Die Brücke wurde im April 1945 gesprengt. US-Truppen bauten im August 1945 auf den vorhandenen Pfeilerstümpfen des alten Bauwerkes eine stählerne Behelfsbrücke, die bis 1947 in Betrieb war. Von 1947 - 1949 wurde unter Aufsicht der Bundesbahndirektion Kassel das neue Brückenbauwerk errichtet und zwar als stählerne Fachwerkbrücke. Vom ursprünglichen Bauwerk wurden lediglich die beiden Sandsteinwiderlager wieder verwendet. Die noch vorhandenen Pfeilerstümpfe wurden damals bis 50 cm unter dem Grund der Fulda abgebrochen. Als Ersatz wurden zwei neue aus Stahlbeton mit Sandsteinverblendung errichtet."[2]

siehe auch

Weblinks und Quellen

  1. Die Strecke Kassel - Hann.Münden - Göttingen auf steamy.de
  2. Aus spiekershausen.de: Die Eisenbahn