Korbach

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Korbach
Wappen Karte
Wappen von Korbach
Deutschlandkarte, Position hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Waldeck-Frankenberg
Höhe: 384 m
Fläche: 123,98 km²
Einwohner: 23.533 (31. Dezember 2011)
Postleitzahl: 34497
Vorwahl: 05631
Kfz-Kennzeichen: KB
Adresse der
Stadtverwaltung:
Stechbahn 1
Bürgermeister: Klaus Friedrich (parteilos)
Website: www.korbach.de
Information
Webcam: Webcam.

Korbach ist die Kreisstadt im Landkreis Waldeck-Frankenberg in Nordhessen mit etwa 25.000 Einwohnern.

Geografie

Lage und Gemarkung

Korbach liegt im Landkreis Waldeck-Frankenberg in Nordhessen, jeweils 60 Kilometer entfernt von Kassel und Marburg und etwa 70 Kilometer entfernt von Paderborn.

Eine Bahnlinie der Kurhessenbahn verbindet Korbach mit Kassel (über Bad Arolsen und Wolfhagen) und mit Brilon-Wald (über Willingen).

Die Stadt liegt 303-615 m über dem Meeresspiegel. Durch die Kernstadt fließt der Kuhbach.

Die Stadt mit ihren 14 Ortsteilen umfasst ein Gebiet von 124 Quadratkilometern.

Im Jahre 2007 zählte Korbach 24.384 Einwohner, von denen 18.950 in der Kernstadt lebten.

Der Widdehagen mit 635 m Höhe ist die höchste Erhebung, nahe dem Ortsteil Rhena, etwas niedriger ist mit 562 m Höhe der Eisenberg, auf dem der Ortsteil Goldhausen liegt.

Ortsteile

Die Ortsteile Lelbach, Lengefeld, Nordenbeck, Ober-Ense und Nieder-Ense liegen wie die Kernstadt Korbach auf oder am Rande einer Hochebene, der Waldecker Tafel.

Im östlichen Teil des Stadtgebietes liegen die Ortsteile Helmscheid, Strothe und Meineringhausen, im Westen die Ortsteile Alleringhausen, Eppe, Nieder-Schleidern und Hillershausen.

Geschichte

Aus der Stadtgeschichte

Korbach ist eine über 1000 Jahre alte, ehemalige Hansestadt.

Im Jahr 980 wurde Korbach als Curbecki erstmals urkundlich erwähnt. Bereits sehr viel früher gab es hier aber einen fränkischen Königshof, den im Jahr 772 Karl der Große in Besitz hahm und aus dem sich dann im Mittelalter die Stadt entwickelte.

Der Wollweberturm in Korbach: die Bezeichnung „Herrschaftlicher Turm” geht darauf zurück, dass er einst im Besitz des waldeckischen Grafenhauses war.

Im Jahr 1036 gehörte der Königshof, die Stadt und auch der gesamte nördliche Teil Waldecks zum Bistum Paderborn, was sich erst mit der Einführung der Reformation ändern sollte.

Günstig gelegen - im Schnittpunkt verschiedener Heer- und Handelsstraßen, entwickelte sich der Ort rasch zu einer ansehnlichen Stadt. 1188 erhielt diese das Soester Stadtrecht und war dem Bund der Hansestädte angegliedert. Die Stadtrechte gaben der Stadt neben dem Markt- und Münzrecht sowie der Gerichtsbarkeit auch das Recht, sich zu befestigen.

In Korbach hatte man aber schon viel früher begonnen, Befestigungswälle und -mauern zu errichten. Die Altstadt wurde mit einer Mauer umgeben, später auch die im Verlauf des 13. Jahrhunderts entstandene Neustadt. Beide Mauern trafen fast rechtwinklig, wie man heute noch sehen kann, im Schießhagen zusammen. Die Trennmauer zwischen Alt- und Neustadt wurde erst 1593 abgerissen.

Zur Zeit der Vereinigung beider Städte, die 1377 erfolgte, muss wohl die Stadtbefestigung in einem recht maroden Zustand gewesen sein. Die Zünfte beklagten, der Rat habe die Mauern verfallen lassen. Nach dem Zusammenschluss der Städte wurden umfangreiche Ausbesserungen vorgenommen und ein zweiter Mauerring geschaffen. Die vorhandenen Stadttore wurden zu Doppeltoren ausgebaut. Lediglich zwischen Tränketor und Dalwigker Tor beließ man es bei nur einem Mauerring. Das Gelände außerhalb der Mauer war hier recht sumpfig und bot aus diesem Grund genügend Schutz vor feindlichen Angriffen.

Die alten Kupferstiche von Dilich, Meißner und Merian zeigen eine von Mauern umgebene Stadt mit zahlreichen Befestigungstürmen: neun hohe Türme und sieben kleinere.

Der höchste und wohl schönste bis heute erhaltene Turm ist der Tylenturm, benannt nach einer Familie von Tylen (oder auch Thülen), die an dieser Stelle einen kleinen Burgsitz hatte. Der mächtige Wehrturm gehört zu den ältesten noch erhaltenen Gebäuden Korbachs. Er wurde Anfang des 14. Jahrhunderts erbaut und ist somit älter als die beiden Korbacher gotischen Kirchen, die Kirchen St. Kilian und St. Nikolai.

Die Stechbahn war im Mittelalter die Hauptstraße der Korbacher Altstadt. Sie nahm ihren Ausgang am alten Lengefelder Tor, das sich damals neben dem 1377 erbauten Rathaus befand, und endete am Altstädter Marktplatz. Das alte Lengefelder Tor hatte seine Bedeutung verloren, nachdem sich im Westen der Altstadt eine Neustadt gegründet hatte, die sich prächtig entwickelte, vor allem aber auch nach der Vereinigung beider Städte. Erst Ende des 16. Jahrhunderts wurde das Tor abgebrochen. Auf der Stechbahn sollen früher Reiterturniere mit Lanzenstechen stattgefunden haben. Einige später hier gefundene Hufeisen, Sporen und Steigbügel weisen darauf hin. Die Fundstücke befinden sich heute im Korbacher Museum.

Am unteren Ende der Violinenstraße steht seit fast 700 Jahren das größte der Korbacher Steinhäuser.
Das Amtsgericht: die Gerichtsbarkeit in Korbach hat eine lange, wechselvolle Geschichte.

Die Waldecker Grafen, die im Schloss auf dem Eisenberg residierten, hatten natürlich auch in der Stadt Korbach ihre Besitzungen. Ihr Korbacher Stadtschloss, der Obere Herrenhof, stand neben dem Wollweberturm an der heutigen Hagenstraße. Dieses Schloss war 1536 abgebrannt, unverzüglich wieder aufgebaut, aber schließlich von Fürst Friedrich Anton Ulrich, dem Erbauer des Arolser Residenzschlosses, in den Jahren 1715/ 16 abgebrochen worden.

Der Untere Herrenhof, unterhalb der Nikolaikirche gelegen, wurde bereits 1564 von Graf Philipp IV. von Waldeck erworben. Er war zuvor im Besitz der Familie Wolf von Gudenberg. Während der Obere Herrenhof der gräflichen Familie vorwiegend als Stadtwohnung diente, war der Untere Herrenhof ab 1621 Sitz der gräflichen Verwaltung.

In die im Mittelalter reiche und blühende Stadt kehrte dann im Verlaufe des Dreißigjährigen Kriegs allenthalben Armut ein. Von den 547 Wohnhäusern waren nach Kriegsende im Jahre 1648 nur noch 235 bewohnbar, 67 Häuser standen leer, alle anderen waren zerstört oder ganz verschwunden. Entsprechend war auch die Einwohnerzahl zurückgegangen. Eine Wiederaufbauphase wollte nach dem Krieg nicht recht in Gang kommen. Zu tief saßen die Schrecken, und die allgemeine Resignation wollte nicht weichen.

Am 8. Mai 1664 brach ein neues Unglück über die Stadt herein. Ein großer Brand, der seinen Ausgang in der Nähe der Stadtwaage nahm, vernichtete über zwei Drittel der noch vorhandenen Häuser. Hunderte von Einwohnern wurden obdachlos. Fast alle Häuser wurden beim großen Brand von 1664 ein Raub der Flammen. Einige wurden total, andere zum großen Teil zerstört. Aus der Zeit vor diesem Brand ist heute neben den „Steinhäusern” nur noch das frühere Schwalenstöcker‘sche Haus im Katthagen erhalten.

Auf die Bevölkerung muss der Brand wie ein heilsamer Schock gewirkt haben, denn kaum waren die Trümmer beseitigt, setzte endlich eine rege Bautätigkeit ein. Viele der alten Fachwerkhäuser, in der Korbacher Alt- und Neustadt stammen aus dieser Zeit.

Der Wiederaufbau des Rathauses von Korbach erfolgte in den Jahren 1702 bis 1706. Seitdem war das Gebäude nicht nur Sitz der Stadtverwaltung, sondern diente recht verschiedenen Erfordernissen der Stadt. Auch das Amtsgericht war über Jahre hier untergebracht. Einen gründlichen Umbau erfuhr das Gebäude in den Jahren 1929/30. Nach den Plänen des damaligen Landeskonservators Dr. Bleibaum erhielt das Rathaus das Türmchen an der Nordseite, ebenso den Arkadengang entlang der Stechbahn.


Von der Geschichte der Stadt berichtet auch die Serie über markante "Häuser in Korbach", die zwischen 1995 und 2000 in der HNA - Waldeckischen Allgemeinen erschienen ist. Im Jahr 2002 erschien die Serie zudem als Buch unter dem Titel: "Korbacher Bauten erzählen Geschichte - meine Stadt".


Korbach war eine der ersten Städte Deutschlands mit einem eigenen Elektrizitätswerk. Seit 1893 gab es eine elektrische Straßenbeleuchtung. Die Akkumulatorenstation, von der aus der Strom verteilt wurde, befand sich ander Kalkmauer. 1917 ging das Privatunternehmen in den Besitz der Stadt Korbach über. Die „Stadtwerke” befanden sich dort, wo nach ihrem Abriss der Parkplatz neben der Kreisvolkshochschule in der Klosterstraße angelegt wurde. Sie sind längst an den Stadtrand umgezogen. Auch heute noch versorgen sie die Stadt mit Strom.

Im Zuge der hessischen Kreisreform wurden die ehemals selbständigen Kreise Waldeck und Frankenberg (Eder) zum 1. Januar 1974 zum "Landkreis Waldeck-Frankenberg" vereinigt. Kreisstadt wurde Korbach.

Literatur zur Geschichte Korbachs: Wolfgang Medding, Korbach - Die Geschichte einer deutschen Stadt, 2. Auflage 1980

Hansestadt

Historische Ortsansicht Korbach
Die Stadt Korbach hat beim Land die Zusatz oder Sonderbezeichnung „Hansestadt“ beantragt. Mit der baldigen Anerkennung wird in Hessens einziger Hansestadt fest gerechnet.[1] [2]

Die Zeit der Hanse war für Korbach eine Zeit nie gekannter und nie wieder erreichter Blüte. Unterhalb der 1450 fertig gestellten Kilianskirche kreuzten sich auf dem Altstädter Marktplatz die einst wichtigsten Handelswege in West-/Ost- und in Süd-/Nord-Richtung: Gelegen am Wegekreuz der Routen von Köln nach Leipzig und von Frankfurt nach Bremen, entwickelten sich Handwerk und Handel in Korbach rasch. Mit den Menschen und Waren kam ein für damalige Verhältnisse beachtenswerter Wohlstand. „Eine ansehnliche und hervorragende Stadt, volkreich, stark ummauert und wohlbefestigt“: So wurde Korbach im 15. Jahrhundert in einer Übersicht der Diözese Paderborn eingeschätzt. Die Voraussetzung für den Aufschwung im Waldeckischen hatte ebenfalls mit Paderborn zu tun: Im Jahr 1188 verlieh Bischof Bernhard zu Paderborn das Soester Stadtrecht an Korbach. Die Stadt erhielt damit das Marktrecht, um Handel zu treiben.

Westfälischer Hansebund

Zur Unterbringung der Kaufleute und Waren wurden ab dem Jahr 1300 Steinhäuser errichtet. Für den Warenumschlag wurden die Steinkammern, die Gasthäuser, das Rathaus und die städtische Waage benötigt. Durch den Zuzug der Menschen in das aufblühende Wirtschaftszentrum reichte das Gebiet der Altstadt bald nicht mehr aus. Die Kaufleute siedelten sich außerhalb der Stadtgrenzen in der Neustadt an. Sie bauten ihr eigenes Rathaus und weihten 1460 mit der Nikolaikirche gar ihr eigenes Gotteshaus ein. Zum Vorteil für beide kam es 1377 doch zur Vereinigung von Alt- und Neustadt. Auf der Grenze entstand das neue gemeinsame Rathaus. 1414 wurde der doppelte Stadtmauerring mit vielen Wehrtürmen und fünf Stadttoren vollendet. Das einzig verbliebene und von der Schützengilde zuletzt erweiterte ist das Enser Tor.

Hanse bezeichnet die zwischen Mitte des 12. und Mitte des 17. Jahrhunderts bestehenden Vereinigungen niederdeutscher Kaufleute zur Sicherung ihrer Waren und Interessen. Ab wann genau Korbach der Hanse angehört hat, ist nicht bekannt. 1469 wurde die Stadt, angeführt von Köln, erstmals als Mitglied im Hansebund erwähnt. Das Ende der Blütezeit läutet der 1618 beginnende Dreißigjährige Krieg ein. Korbach musste immer wieder Geld an durchziehende Truppen bezahlen. Am Ende des Krieges war nur noch die Hälfte der Häuser bewohnbar, die Zahl der Einwohner von 2600 auf 1100 zurückgegangen. 1664 vernichtete dann noch ein großer Stadtbrand zwei Drittel aller Korbacher Wohnhäuser. Nur die Kirchen, Steinhäuser und Reste der Stadtbefestigung verblieben als Zeugnisse aus der Hansezeit.[3]

Portrait der Stadt

Kirche St. Kilian Baubeginn: 1335. Fertigstellung: 1450

Tradition und Moderne

Über die Herkunft und Bedeutung des Stadtnamens werden verschiedene Ansichten vertreten. Einigkeit herrscht, daß der Name altsächischen Ursprungs ist. Die älteste Form lautet Curbecki (980). Einer Auffassung zufolge soll die erste Silbe aus dem mittelniederdeutschen "kurren, korren" gebildet worden sein, was soviel wie das Murmeln eines Baches bedeutet.[4] Nach anderer Ansicht leitet sich die Silbe "Cor" oder "Cur" von "Kür" und "küren" ab, was "Wahl" bzw. "wählen" bedeutet.[5] Demnach handelte es sich bei Korbach um einen am Bache gewählten Platz, möglicherweise auch um einen Versammlungsort an einem Bach, an dem das Volk einen Anführer wählte.[6]

Aus dem Anfangsbuchstaben C wurde im Lauf der Zeit K. Im Lauf der Zeit, das meint nicht weniger als 1000 Jahre. So alt ist die ehemalige Hansestadt und heutige Kreisstadt Waldeck-Frankenbergs nämlich bereits.

Korbach gilt heute als romantisches Fachwerkzentrum zwischen Hochsauerland und Edersee. Die gut erhaltene Altstadt mit viel Fachwerk und ihren gotischen Hallenkirchen und Lagerhäusern zeugt von Korbachs großer Vergangenheit.

Sehenswert sind die St. Kilianskirche mit ihrem figurenreichen Südportal, die spätgotische St. Nikolaikirche und das Museum mit wertvollen Kunstschätzen.

In Korbach verschmelzen deutsche Kleinstadttradition und moderne Gegenwart. In diesem Jahrhundert hat sich die Stadt zu einem bedeutenden Einkaufszentrum mit Fußgängerzone, Gewerbe- und Freizeitzentrum entwickelt.

Korbach bietet seinen Bewohnern und Besuchern zahlreiche Freizeitmöglichkeiten: ein Sport- und Freizeitbad mit 50-Meter-Rutsche, Whirlpool, Sauna, Solarium und Dampfbad, Motor- und Segelflugplätze, Tennisplätze, Fitnesszentren, Angelteiche, Reitgelegenheiten, Rundwanderwege, Grillhütten und Kneipp-Wassertretanlagen.

Zentrum für Schule und Verwaltung

Korbach liegt in der Ferienregion Waldecker Land. Mit ihren 14 Ortsteilen ist die Waldeck-Frankenberger Kreisstadt der wirtschaftlicher, kultureller und administrativer Mittelpunkt für ein weites Umland.

Das historische Korbacher Rathaus
Conti-Gebäude

Traditionell steht Hessens einzige Hansestadt dem Handel und Gewerbe aufgeschlossen gegenüber. Korbach hat sich zum Einkaufs-, Gewerbe- und Handelszentrum zwischen Kassel, Paderborn und Marburg entwickelt. Hier sind Unternehmen mit Weltruf - wie die Continental Gummiwerke AG, die Conti Tech Schlauch GmbH, horizont group, KoCos Meßtechnik AG und Vauth-Sagel GmbH & Co.KG/Mauser - ansässig.

Das Gewicht der Stadt verdeutlicht auch ihre ihre große Zahl an Schulen: Korbach zählt acht Grundschulen, davon zwei mit Förderstufe. Neben dem Gymnasium Alte Landesschule, dem ältesten Gymnasium des Waldecker Landes, sind hier auch die Beruflichen Schulen (mit beruflichem Gymnasium) zu finden.

Und es gibt noch weitere Einrichtungen: Zum Beispiel die Krankenpflegeschule am Stadtkrankenhaus, Sonderschulen, die Lehrwerkstätten der Kreishandwerkerschaft, der Innung fürs Bauhandwerk und das Fröbelseminar.

Profit vom schnellen Fluss

Der Arbeitsplatz für viele Menschen der Region ist in Korbach. Die Waldeck-Frankenberger Kreisstadt hat eine überdurchschnittlich ausgeprägte Wirtschaftsstruktur. Das Potenzial der ehemaligen Hansestadt liegt in der Vielfalt und im Mix ganz unterschiedlicher Branchen.

Die Bandbreite der in Korbach ansässigen Unternehmen reicht vom Mittelstand bis zu moderner Großindustrie, von alteingesessenen Handelshäusern und Handwerksbetrieben bis hin zu einer wachsenden Zahl an Firmengründungen.

Korbachs rühmt sich in Sachen Wirtschaft und Handel als eine „Stadt der kurzen Wege“. Kleine und mittelständische Unternehmen profitieren hier vom schnellen Fluss von Gütern, Wissen und Dienstleistungen.

Die Wirtschaftsstruktur weist verarbeitendes Gewerbe in der Kautschukindustrie, der Metallindustrie, der Elektroindustrie, im Baugewerbe, im Handwerk sowie in Handels- und Dienstleistungsbetrieben aus.

Korbach ist aber auch der Standort zahlreicher Verwaltungen, der Energie- und Wasserversorgung (EWF GmbH) und der Hessenklinik, dem Stadtkrankenhaus, als einem der größten Arbeitgeber der Stadt.

In Korbach wird nicht nur gearbeitet, sondern auch investiert - derzeit sogar in außergewöhnlicher Weise. Der Anbau für die Hessenklinik und der Neubau des Logistikzentrums der Continental AG stellen zurzeit die größten Bauprojekte im gesamten Landkreis dar.

Serie: Hundert Dinge, die sie über Korbach wissen sollten

Häuser in Korbach

siehe dazu:

Serie über markante "Häuser in Korbach", die zwischen 1995 und 2000 in der HNA - Waldeckischen Allgemeinen erschienen ist. Im Jahr 2002 erschien die Serie zudem als Buch unter dem Titel: "Korbacher Bauten erzählen Geschichte - meine Stadt".

Kirchen

Die Nikolaikirche in Korbach mit dem markanten schiefen Turmdach.
Heute wird das „Spukhaus” vom Verein Freilichtbühne als Treffpunkt, Nähstube und Lager für einen umfangreichen Fundus genutzt.

Kunst und Kultur

Freilichtbühne Korbach

"Kultur erleben" ist das Motto der Freilichtbühne Korbach im Herzen der Altstadt.

Kulturfest

Beim Korbacher Altstadt-Kulturfest vom 1. bis 4. Juli 2010 verwandelte sich die Stechbahn in der Korbacher Altstadt zum 13. Mal in eine Partymeile. Auf den vier Bühnen gab es jede Menge Live-Musik und Auftritte von Straßenkünstlern und Clowns.

Korbacher Kunstnacht

Bereits seit 2005 boten die Kunstnächte in der Kreisstadt ein breites Kunst- und Unterhaltungsspektrum mit Einkaufsbummel und lukullischen Angeboten.

Nach zweijähriger Pause wurde 2010 bei der 5. Korbacher „Kunst-Erlebnisnacht“ die Kunst noch stärker in den Blickpunkt gerückt, unter anderem mit einer zweiwöchige Präsentation von Kunstwerken in Korbacher Geschäften. Ein neues Konzept für die Korbacher Kunstnacht, das die Hanse mit dem freischaffenden Korbacher Künstler Roman Koksch und dem Kunstsammler Manfred Wolf erarbeitet hatte.

Kultur-Fabrik-Korbach

Aus dem früheren „Downtown“ in der Briloner Landstraße wurde im Jahre 2009 die Korbacher Kulturfabrik, ein Zentrum für Events und Veranstaltungen.

Literatur

Nachtwächter-Bronzefigurengruppe in der Prof.Bier-Straße

Museum Korbach

Partnerstädte

Personen

Stechbahn mit Kilianskirche
Roland am Rathaus

Politik

Historisches Rathaus in Korbach

Bürgermeister

Bürgermeister von Korbach ist Klaus Friedrich.

Wahlkreise

Bundestag

Radwandern und Wandern

Radtour: Drei-Seen-Rundfahrt

(Quelle: RV 1896 Korbach e.V.)

Fahrtroute: Korbach, Lelbach, Rhena, Bömighausen, Neerdar, Usseln, Willingen, Schwalefeld, Bontkirchen, Diemelsee, Heringhausen, Rhenege, Adorf, Vasbeck, Canstein, Udorf, Kohlgrund, Rhoden, Dehausen, Ammenhausen, Herbsen, Külte, Wetterburg, Twistesee, Braunsen, Elleringhausen, Niederwaroldern, Höringhausen, Strothe, Korbach.

Wandertipp: Barbarossaweg

Der Kunstpfad "ARS NATURA" führt unter anderem entlang des Fernwanderweg X 8, auch "Barbarossaweg" (von Korbach zum Kyffhäuser) und verläuft durch den Schwalm-Eder-Kreis. Die Grundidee ist, entlang der Fernwanderwege die Natur zu einem Galerieraum werden zu lassen, indem man entlang der Wege Kunstwerke errichtet.

Entlang des „Barbarossawegs“ sind im Schwalm-Eder-Kreis bis 2007 auf rund 75 km etwa 105 Kunstwerke entstanden. Bei Bad Zwesten wurde im Jahre 2005 der Rundwanderweg X 8a fertiggestellt, an dem 10 Kunstwerke installiert wurden.

Schulen

Sehenswürdigkeiten

Sehenswertes am Ort

Kilianskirche - Portal

Besonders sehenswert sind in Korbach

Sehenswertes entlang der Korbacher Goldspur

Ansicht von der "Korbacher Goldspur"

Die Korbacher Goldspur führt zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten in der Korbacher Altstadt, wie z. B. Rathaus mit Roland, Stadtbücherei, Feldhühnerchen-Kump, Freilichtbühne, Totenhagen, Stadtbefestigung im Schießhagen, Gotisches Lagerhaus, Spukhaus, Diemelsächsisches Bauernhaus, Mönchehof, Städtisches Museum, St. Kilianskirche, Hartwigsches Haus, St. Nikolaikirche, Wollweberturm und zum Nachtwächter-Denkmal.

Die Darstellung der „Feldhühnerchen“ am Feldhühnerchen-Kump nimmt übrigens Bezug auf den historischen Spitznamen für die Korbacher Bürger.

siehe dazu auch: Informationen zur Korbacher Goldspur auf www.korbach.de

Sehenswertes in der Umgebung

siehe auch

Ansicht von der Korbacher Museumsinsel: Zu Beginn des 17. Jahrhunderts war das Gebäude im Besitz der Familie von Wolmeringhausen, die das Steinhaus damals zu einer repräsentativen, mit einem Kamin beheizbaren Stadtwohnung umbauen ließ.

Stadtwappen

Das Wappen der Stadt Korbach zeigt über einem halben achtstrahligen "Waldecker Stern" das Bildnis eines Bischofs. Oft wird dieser Bischof für den heiligen Kilian gehalten, den Schutzpatron der Korbacher Altstadt und ihrer Kilianskirche, der bereits im Jahre 689 in Würzburg den Märtyrertod starb (siehe dazu auch den RegioWiki-Artikel St. Kilian).

Ebenso naheliegend ist allerdings, dass das Wappen lediglich den Bischof von Paderborn symbolisiert (nach anderer Darstellung ist es Bischof Wilbrand von Paderborn aus dem frühen 13. Jahrhundert, zu dessen Bistum Korbach gehörte). [7]

Strassen in Korbach

Korbach - vor dem Rathaus; links befand sich einst das Neustädter Rathaus, erstmals 1595 urkundlich erwähnt. In dem heutigen Fachwerkbau befindet sich jetzt die Stadtbücherei.

Straßennamen hat es nicht immer gegeben. Offiziell wurden sie in Korbach erst Ende des 19. Jahrhunderts eingeführt. Bis dahin gab es viele namenlose Straßen. Natürlich hatte man Standortbezeichnungen schon früher. Sie waren aber recht allgemeiner Art: An der Neustädter Kirche etwa oder Am Markt. Andere bezeichneten ein ganzes Stadtviertel.

Bei der Namengebung griff man zurück auf Flurbezeichnungen (Am Waldecker Berg) oder auf die Lage der Straße (Oberstraße). Die Ausfallstraßen bezeichnete man nach ihren Zielorten (Wildunger Landstraße). Viele Straßen tragen aber auch den Namen einer bekannten oder bedeutenden Persönlichkeit, von Stadtältesten oder Ehrenbürgern. Bei Vergabe von Namen aus Politik und Regierung ist man heute in Korbach vorsichtig geworden, um späteren Umbenennungen aus dem Weg zu gehen. So wurde aus dem Adolf-Hitler-Platz nach 1945 wieder der Berndorfer Torplatz, aus der Litzmannstraße die Friedrichstraße, aus der Hindenburgstraße wieder wie früher die Bahnhofstraße.

Die enorme Entwicklung der Stadtbebauung nach dem Zweiten Weltkrieg brachte es mit sich, dass zahlreiche neue Straßen entstanden. Sie alle brauchten neue Namen. So entstand ein Blumenviertel, in jüngster Zeit auch ein Dichterviertel. Zahlreiche westdeutsche Städte, in die es einst Korbacher verschlagen hatte, standen Pate, aber auch mitteldeutsche Städte. Auch ehemalige ostdeutsche Städte und Gebiete, aus denen viele Korbacher Neubürger vertrieben worden waren, gaben neuen Straßen ihre Namen.


Straßennamen

Tageszeitungen

HNA - Geschäftsstelle in Korbach, Flechtdorfer Straße

Tradition

Vereine

Wussten sie schon, dass ...

Weblinks und Quellen

Quellen

  1. Aus HNA.de vom 12. Juli 2012: Ministerium prüft, ob Korbach Voraussetzungen für „Hansestadt“ erfüllt
  2. Aus HNA.de vom 20. Juni 2012: Korbacher Stadtparlament einstimmig für Zusatz „Hansestadt“
  3. Aus Waldeckische Allegeine vom 9. Januar 2013: Hansestadt Korbach: Zeugnisse aus der einstigen Blütezeit
  4. Walter HEINEMEYER, Korbachs Anfänge im Kräftespiel der Franken und Sachsen, in: Geschichtsblätter für Waldeck, 73. Band (1985), S. 21 [24].
  5. Wolfgang MEDDING, Korbach - Die Geschichte einer deutschen Stadt, 2. unveränderte Auflage 1980, S. 10.
  6. Wolfgang MEDDING, a.a.O.
  7. Informationen zum Korbach Stadtwappen auf www.ngw.nl
  8. HNA vom 6.7.2013: Korbacher Altstadt- und Kulturfest lockt wieder Tausende Besucher an

Weblinks

Enser Tor




Ortsteile der Stadt Korbach

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Städte und Gemeinden im Landkreis Waldeck-Frankenberg
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