Konradiner

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Die Konradiner waren ein fränkisches Grafengeschlecht im 8. bis 11. Jahrhundert, deren Herrschaftschwerpunkt sich bereits während der Zeit der Karolinger in das mittlere Ostfränkische Reich (Hessen und Thüringen) verlagerte.

Nach der Herrschaft der Karolinger im Jahre 911 (nach dem Tod des letzten Karolingers auf dem ostfränkischen Thron) brachte das Grafengeschlecht der Konradiner mit König Konrad I. einen König des Ostfränkischen Reichs hervor. König Konrad I. (* um 881) war bereits seit dem Jahre 906 Herzog von Franken und zugleich Graf im Hessengau und war von 911 bis 918 König des Ostfrankenreichs.

Er war der älteste Sohn des Grafen Konrad (der Ältere) von Fritzlar aus dem Hause der Konradiner. Im Jahre 913 heiratete er die 913 schwäbische Grafentochter Kunigunde.

Konrad I. starb am 23. Dezember 918 in Weilburg und wurde im Kloster Fulda beerdigt. Seine Herrschaft bildete den Übergang von den Karolingern zu den Ottonen. Nach seinem Tod ging die Königskrone an die Ottonen.

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