Klosterkirche Nordshausen

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Klosterkirche Nordshausen

Die Klosterkirche Nordshausen wurde erstmals im Jahr 1257 erwähnt und ist die älteste erhaltene Kirche im heutigen Kasseler Stadtgebiet.

Geschichte

Klosterkirche Nordshausen durch die Jahrhunderte

Der Ort Nordradeshusun findet sich im 11. Jahrhundert erstmals in einer Urkunde des Klosters Hasungen. Von einer vor der Gründung des Klosters schon bestehenden Dorfkapelle kündet noch romanisches Mauerwerk an dem bis heute erhaltenen Kirchenbau, allerdings drückten später gotische Baumeister dem Gotteshaus ihren Stempel auf. Bis 1526, als das Kloster aufgehoben wird, wirkten Nonnen des Zisterzienserinnen-, zuletzt des Benediktinerinnen-Ordens am Fuße des Brasselsbergs. Nach der Reformation flossen dann die Einkünfte aus dem Landbesitz des Klosters der Marburger Uni zu. Bis ins 19. Jahrhundert und bis in unsere Zeit zeugen Kirche und Zehntscheune von der klösterlichen Vergangenheit.

Die Kapelle zu Nordshausen wird Zisterzienserinnen-Kloster

Im 13. Jahrhundert befand sich Nordshausen im Besitz der Grafen von Wallenstein, die dem Grafengeschlecht der Schauenburger entstammten. Als eine Linie ihrer Vorfahren, die Schauenburger, erlosch, legte Albert I. 1233 nicht nur den Namen Schauenburg ab und nannte sich fortan Wallenstein, er nahm sich auch ein neues Wappen.

Sein Spross, Albert II. von Wallenstein, blieb mit seiner Gattin Adelheid von Elben kinderlos und schenkte 1257 den Klosterjungfrauen des Zisterzienser-Ordens in Nordshausen die Kirche in Oberzwehren und die dazugehörige Kapelle in Nordshausen, verbunden mit Patronatsrechten. Dies geht aus einer in Kassel angefertigten Schenkungsurkunde des Grafenehepaars hervor. Eine zur Errichtung eines Klosters notwendige Stiftungsurkunde fehlt für Nordshausen, der Wortlaut der Schenkungsurkunde lässt aber darauf schließen, dass der Konvent schon bestand, also einige Jahre früher ins Leben gerufen wurde.

Die Nordshäuser Kapelle wurde 1207 erstmals erwähnt, Nordshausen selbst um 1074 als „Nordradeshusun“ in einer Urkunde[1] des Klosters Hasungen, die jedoch eine Fälschung darstellt.[2] Im Rahmen der Vorbereitungen zur 900-Jahr-Feier Nordshausens einigte man sich mit der Kirche Nordshausen und dem Staatsarchiv Marburg auf das Gründungsjahr 1076.

Um das Jahr 1247 (das Datum ist nicht gesichert) wurde vermutlich der Glockenturm der Kapelle erbaut. Da im Zisterzienser-Orden ein regelrechtes Bauverbot von Glockentürmen bestand und man davon ausgehen muss, dass für eine Klostergemeinschaft das Vorhandensein eines sakralen Baus Voraussetzung ist, ergibt sich die Schlussfolgerung, dass die Zisterzienserinnen erst nach dem Anbau des Glockenturmes nach Nordshausen kamen. Vermutlich wurde der aufwändige Turmanbau gerade deswegen vorgenommen, um die Kirche aufzuwerten und sie für die Doppelfunktion als Kloster- und Pfarrkirche tauglich zu machen. Die Herkunft der Zisterzienserinnen zu Nordshausen ist indes nicht belegt, möglicherweise kamen sie vom Zisterzienserinnenkloster Arnsburg in der Wetterau.

Vom 9.Juli 1260 stammt der erste Kontrakt zwischen dem Konvent der Zisterzienserinnen Nordshausen und dem Vatikan. Papst Alexander IV. befahl darin dem Bischof von Verona, die Privilegien der Äbtissin und des Konvents von Nordshausen zu achten und zu schützen. Die päpstliche Konfirmationsbulle ist vom 7.März 1290 datiert. Gerhard II. von Eppstein, dem die geistliche Oberherrschaft des Klosters als Erzbischof von Mainz oblag, bestätigte am 15. September 1297 auf der Naumburg bei Kassel die 1257 erfolgte Schenkung der zur Kirche in Oberzwehren gehörigen Kapelle in Nordshausen inklusive dem ius patronatus. Eine besondere Bulle von Papst Benedict XI. etwa fünfeinhalb Jahre später besiegelte dies endgültig.

Im Jahr 1263 legte der Mainzer Erzbischof Werner von Eppstein die Höchstmitgliederzahl des Nordshäuser Konvents auf 24 Nonnen fest; somit war Nordshausen im Vergleich zu den unmittelbar benachbarten Frauenklöstern (Kloster Ahnaberg, Kaufungen, Weißenstein) das kleinste. Nach dem Einzug der Zisterzienserinnen änderte sich das Verhältnis von Nordshausen und Oberzwehren relativ bald und Nordshausen wurde Hauptgotteshaus. 1266 wurde der neun Jahre zuvor noch als Kapelle erwähnte Sakralbau Nordshausens bereits ecclesia genannt, 1486 erschien er nochmals als Pfarrkirche, zu der die damalige Kapelle Oberzwehren als Vikarie gehörte.

In der Folge treten viele Wohltäter des Klosters Nordshausen auf, die dem Konvent Güter, Hufen und Geld schenkten, als Gegenleistung wurde seitens des Klosters häufig eine jährliche Seelenmesse erbracht. Im Jahr 1310 wurde das Kloster von den Ratsherren der Stadt Kassel von allen städtischen Abgaben befreit, die für diejenigen Güter anfielen, die die Zisterzienserinnen geschenkt bekamen. Ökonomisch begünstigt folgten zahlreiche käufliche Erwerbungen, Pachtungen und Gütertauschgeschäfte, die urkundlich belegt sind. Dennoch erlangten die Nordshäuser Nonnen im Vergleich zu den umliegenden Konventen nur mäßigen Güterbesitz.

Am 20. November 1271 tauchte erstmals ein namentlich genannter Propst auf: Eckehard. Der Probst in einer Frauenzisterze war aufgrund der damaligen rechtlichen und sozialen Stellung der Frau der Äbtissin mindestens gleichgestellt und kam vermutlich von einer benachbarten Männerzisterze oder einem übergeordneten Kloster. Er besorgte nicht nur für die Nonnen die weltlichen Belange, ihm unterstand zudem die gesamte Wirtschaftsverwaltung, die sich auch auf Landgüter und Stadthöfe fernab vom Kloster stützte.

Das Ende des Klosters zu Nordshausen

Wie andere Territorialfürsten hatten sich auch die hessischen Landgrafen seit der Mitte des 15. Jahrhunderts wiederholt um eine Reform der landsässigen Klöster bemüht. Parallel zur Einführung der Observanz in den Bettelordensklöstern erfolgten in den 1480er und 1490er Jahren Visitationen und Reformen auch in den Zisterzienserkonventen. Der schleichende Verfall der Ordensdisziplin machte das Eingreifen der kirchlichen und staatlichen Obrigkeit notwendig, und so fand 1508 eine Visitation des Klosters Nordshausen durch den Erzbischof Jakob von Mainz statt, die zum Anschluss an die Bursfelder Kongregation führte. Schon vorher war das Kloster in einen Benediktinerinnen-Konvent umgewandelt und dem Abt des Benediktiner-Klosters Hasungen unterstellt worden. "Der letzte namentlich bekannte Propst des Klosters, Georg, war Benediktiner aus Hasungen; 1527 lebten noch zwei Hasunger Benediktinermönche im Kloster Nordshausen."[3]

Am 31. Oktober 1517 sandte der Theologieprofessor Martin Luther seine 95 Thesen unter anderem an den Erzbischof von Mainz. Durch den kürzlich etablierten Buchdruck erreichten Luthers Thesen schnell eine breite Öffentlichkeit. Ein Jahr zuvor war der damals 13jährige Philipp I., später "der Großmütige" genannt, Landgraf von Hessen geworden. Der Landgraf hatte nach der Aufhebung des Wormser Edikts von 1526 durch Kaiser Karl V. das Recht, eigenständig die Religion in seinem Territorium zu bestimmen. Philipp I. war inzwischen zu einem Vorkämpfer der Reformation und Anhänger der Lehren Luthers geworden und initiierte die Homberger Synode von 1526, mit der Hessen protestantisch wurde. Laut Franz Lambert von Avignon, einem der wichtigsten Berater von Philipp I., war die Gründung von Klöstern nicht biblisch begründet. Dies führte im Zuge der anschließenden Säkularisierung dazu, dass auch das Kloster Nordshausen aufgehoben wurde. Der hessische Landtag besiegelte dies im Oktober 1527 und besorgte die Abfindung der Konventualinnen von Nordshausen. Die Kompensationen richteten sich nach der eingebrachten Mitgift, der Herkunft sowie der Dauer der Klosterzugehörigkeit. Neben der Äbtissin Gertrud Bergmann unterschrieben von damals 23 im Kloster Nordshausen lebenden Nonnen 15 ihren Abfindungsrevers am 11. Dezember 1527. Von den übrigen neun verließen fünf das Kloster vorzeitig, von vieren ist der Verbleib nicht dokumentiert.[4] Des Weiteren ist von der Abwicklung 1527 bekannt, dass seinerzeit sieben Konversinnen, Laienschwestern, die die Nonnen bei körperlicher Arbeit entlasteten, im Kloster lebten.

Postreformatorische Zeit

Das gesamte Klostergut sowie die weitgestreuten Einkünfte gingen nach Auflösung des Nordshäuser Konvents in den Besitz der ersten evangelischen Universität der Welt über, der Philipps-Universität zu Marburg, die 1527 von Philipp I. errichtet wurde. Die Universität besoldete zur Erhebung der Nordshäuser Einkünfte einen „Universitätsfruchtmesser“ in Nordshausen. Ein später von der Landesuniversität Marburg eingesetzter Klostervogt, der den Propst ablöste, verwaltete das Klostervermögen bis ins 19. Jahrhundert. Erst im Jahr 1848 wurden die Einkünfte an die Universität Marburg im Wesentlichen abgelöst. Noch heute trägt die Hochschule einen Teil der Pfarrerbesoldung in Nordshausen. Ebenfalls steht in der Kirche eine Universitätsbank.

Betrachtet man die Geschichte bzw. das, was folgend im historischen Kontext über die ehemalige Klosteranlage überliefert worden ist, findet sich in der nachreformatorischen Zeit relativ wenig dokumentiert. Im Jahr 1764 wurde für 120 Taler eine neue Orgel beschafft. Es folgten Ausbesserungen am Kirchendach und am Turm 1801, 1834 und 1841. Eine neue Empore wurde 1828 eingebaut. 1840 kam Pfarrer Hoffmeister nach Nordshausen und plante umgehend den Neubau einer Orgel. „Durch Herausgabe und Verkauf einer von ihm selbst gezeichneten, von Pescheck gestochenen Abbildung der Kirche, beschaffte der rührige Geistliche, der sich auch durch Abfassung einer aktenmäßigen Chronik des Klosters Verdienste erwarb, die Mittel“.[5] Man kaufte eine alte Orgel aus Neudietendorf, die 1850 erweitert und modernisiert wurde.

"Ob und wann die gemalten Fenster, von denen nur ein Bild übriggeblieben ist, entfernt worden sind, kann nicht nachgewiesen werden. Nach mündlicher Überlieferung sollen die Glasmalereien für die Kapelle der Löwenburg (Burgkapelle) in Wilhelmshöhe verwendet worden sein."[6]

Nach der Reformation verfielen viele in der Folge ungenutzte Gebäude der Klosteranlage mangels Pflege. Die Nonnen waren weg, die Universität Marburg hatte anfangs noch nicht die Verwaltung über das Klostergut übernommen. Abgesehen vom Gotteshaus, das seine Bestimmung als Pfarrkirche nicht verlor, wurden die ehemaligen Wohn- und Wirtschaftsimmobilien der Nonnen von Privatpächtern in Beschlag genommen. Es wurden willkürlich Türen, Fenster und Dachdeckungsmaterial entfernt, die Gebäude waren so ungeschützt Wind und Wetter ausgesetzt.

Ein Steinhaus, das einen Backofen beinhaltete, ein Vogtshaus, in dem der Fruchtmesser der Universität wohnte, eine Klostermühle, ein Siechenhaus, die Klausur sowie Teile der seinerzeit über vier Meter hohen Klostermauer sind entweder gar nicht mehr oder nur noch in Resten erhalten. Neben dem Gotteshaus und vereinzelten Mauerresten, welche hauptsächlich noch hinter dem Pfarramt und neben dem Haupteingang der Kirche erhalten sind, steht heute lediglich noch die frühere Zehntscheune. Sie diente als Speicherhaus für die Naturaleinkünfte des Klosters. Nach Ablauf der universitären Zwecke gehörte sie zu einem Nachbargehöft und wurde als Kornhaus genutzt. Der historische Bau liegt östlich der Kirche an der Straße „Am Klosterhof“ und bestand als Zehntscheune aus einem dreigeschossigen, massiven Unterbau und einem Fachwerkaufsatz, der vier Holzböden enthielt. In den beiden unteren Stockwerken war er durch Außentüren zugänglich und besaß im Obergeschoß einen Lukenausbau.

Nach dem 2. Weltkrieg

Die ehemalige Zehntscheune wurde im Januar 1945 während eines Luftangriffes durch Brandbomben zerstört und war danach nur noch eine Ruine. Die Kirchengemeinde kaufte das Gebäude 1952 aus dem Besitz des Gärtners Joseph Schneider und baute es, finanziell gefördert durch das Landeskirchenamt und dem Gesamtverband der evangelischen Kirchengemeinden Kassel, wieder auf. Seit 1957 fungiert der Bau als Gemeindehaus.

Die Kirche wurde mitten im Bombenhagel glücklicherweise weitgehend verschont. Das Dach, das beschädigt worden war, setzte man auf Kosten der Stadt Kassel 1949 instand. Im Jahr 1957 bekam die Kirche eine Heizung. 1974 wurde das Kirchendach neu eingedeckt.

Zieht man die erheblichen Zerstörungen gegen Ende des Krieges im Kasseler Stadtgebiet in Betracht, gehören die Überreste der alten Klosteranlage in Nordshausen zu den vergleichsweise wenigen noch gut erhaltenden Baudenkmälern in Kassel.

Eine der beiden Glocken, die bei Holtmeyer (1910) genannt sind, ist im Krieg für Rüstungszwecke abgegeben worden, und zwar diejenige, die Anfang des 19. Jh. beschädigt und 1824 neu gegossen worden ist. Sie kam nicht zurück vom „Glockenfriedhof“ in Hamburg-Veddel. Ersetzt wurde sie durch eine mittelalterliche Glocke aus dem Bezirk Breslau mit der Jahresangabe 1491. In spätgotischen Minuskeln steht darauf der Gebetswunsch: O REX GLORIE VENI CUM PACE – O KONIGH DER EREN KOM MIT DEIN FREDE. – Die zweite der heute im Turm aktiven Kirchenglocken trägt die Inschrift: GEGOSSEN FVER DIE KIRCHE ZV NORDSHAVSEN IN HESSEN VM 1370 – GESPRVNGEN 1943 – NEV GEGOSSEN 1946 VON GEBR. RINCKER IN SINN – 6032 – PFARRER N. ITTER KIRCHENAELTESTE H. WOLLENHAVPT VND K. JAKOB. Dabei kann es sich nur um die Glocke handeln, die Holtmeyer mit der Inschrift aufführt: Defunctos pla[n]go – Vivos voco – Fulg[u]ra frango. Ein Zeitzeuge erinnert sich, sie habe „während des Geläutes“ einen Riss bekommen, "es war fürchterlich anzuhören, ein Schrei von Schmerz entquoll dem metallenen Munde" (R. Hofmeister). Aus einer Notiz im Archiv der Landeskirche geht hervor, dass dies am 4.12.1943 während eines Begräbnisses geschah. Der Prüfbericht des Glockensachverständigen Dr. Sauer vom 19.12.1952 gibt den Ton der schlesischen Glocke mit c"+9 und den der umgegossenen Glocke mit b'+8 an, so dass sie "in einem einwandfrei sauberen Sekundenintervall" zueinander stehen.

Obwohl Nordshausen schon 1936 politisch nach Kassel eingemeindet wurde, gehörte es bis 1949 zum Kirchenkreis Kassel-Land. Im Januar 1959 wurde ein Posaunenchor gegründet. Zum 1. August 1999 wurde die evangelische Kirchengemeinde Nordshausen mit dem Oberzwehrener Ortsteil Brückenhof vereinigt. Die kirchengemeindliche Zusammenlegung des altdörflichen Nordshausens mit Brückenhof, das einen baulich fast schon großstädtischen Charakter aufweist, führte unter anderem auch zu multikultureller Vielfalt. Heute gehören Menschen aus mehr als zwanzig verschiedenen Nationen der Evangelische Kirchengemeinde Kassel-Süd (Fusion aus den früheren Gemeinden der Klosterkirche und Stephanuskirche seit 1. Jan. 2012) an. Im Jahr 2003 gründete die Kirchengemeinde zur Absicherung ihrer kulturellen Arbeit und dem Erhalt des Gotteshauses die "Kulturstiftung Klosterkirche Nordshausen". Zur Gründung dieser Stiftung setzte die Gemeinde fast ihr gesamtes Barvermögen in Höhe von 50.000 Euro als Kapitalstock ein. Regierungspräsident Lutz Klein überreichte am 13. Dezember 2003 die Stiftungsurkunde. Im Rahmen des Projekts "Erweiterung des Gemeindezentrums" fand im Jahr 2006 eine Untersuchung an der Klosterkirche Nordshausen durch das Institut für Europäische Kunstgeschichte der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg statt.

Sage

Neuber berichtete Ende des 19. Jahrhunderts von der Überlieferung im Dorf Nordshausen, dass sich „nachts eine Nonne ohne Kopf, besonders in der Adventszeit, in der Nähe der Kirche oder im Pfarrgarten sehen lässt.“[7]

Ein Band mit Sagen und Erzählungen ist kürzlich erschienen: Märchen, Fliegen, Zeichenkreide. Die Liebhabereien des hessischen Predigers Philipp Hoffmeister (1804–1874), hrsg. v. Förderverein Kultur- und Sozialzentrum Klosterkirche Nordshausen e.V. / K. Berkemann, (Jonas V.) Marburg 2012

Die Zisterzienserinnen zu Nordshausen

Der Aufstieg des Zisterzienserordens begann im Anfang des 12. Jahrhunderts. 1098 gründete Robert von Molesme (um 10271111), der mit 20 Gleichgesinnten seine benediktinische Mutterabtei verließ, im östlichen Frankreich, nahe der heutigen französischen Grenze zur Schweiz in Citeaux ein benediktinerisches Reformkloster. Robert von Molesme und seine Mitstreiter forderten die genaue Einhaltung der Regeln des Heiligen Benedikts: Armut, Keuschheit und Einfachheit. Bernhard von Clairvaux (10901153), der 1113 Mönch des Klosters Citeaux und 1115 Gründer und Abt des Tochterklosters Clairvaux wurde, sorgte für die weitere Ausbreitung des Zisterzienserordens. Stephan Harding (11101133), dritter Abt des Klosters Clairvaux, schuf die Charta caritatis, das grundlegende Regelwerk der Zisterzienser.[8] Anfangs waren Frauen vom Orden ausgegrenzt. Laut Statuten des Jahres 1101 war Frauen der Aufenthalt innerhalb der Klostermauern verboten. Auch zisterzienserische Mönche durften nur mit ausdrücklicher Erlaubnis des Abts oder Priors Umgang mit Frauen pflegen.[9] Aber schon um 11201132 wurde das erste Zisterzienserinnenkloster in Tart, 12 km von Citeaux entfernt, gegründet. Die zisterzienserischen Konstitutionen wurden den Frauen von Stephan Hardinger gegeben, der an die Spitze des Klosters eine Äbtissin und eine ihr nebengeordnete Priorin setzte, aber selbst die uneingeschränkte Gewalt über den Konvent besaß.[10]

Das Zisterzienserkloster Nordshausen unterstand als nicht-inkorporiertes Kloster dem Erzbischof von Mainz. Die Besitztümer der Zisterzienserinnenklöster setzten sich meistens aus Mitgiften, Schenkungen und Erbschaftsvereinbahrungen zusammen. Obwohl es dem ursprünglichen zisterzienserischen Ideal entsprach, in Armut und weitgehend durch Eigenwirtschaft zu leben, sah es in der Realität meistens anders aus. So auch in Nordshausen. Das Kloster war in seinen Besitztümern zwar relativ unbedeutend, die Verpachtung des größten Teils dieses Besitzes erbrachte aber schon zu Beginn des 14. Jahrhunderts genügend Einnahmen, um davon leben zu können, ohne diese Flächen jedoch selbst bewirtschaften zu müssen. 139 ökonomische Aktionen (Anteile an Häusern und Höfen, wirtschaftliche Flächen, etc.) konnten quellenmäßig nachgewiesen werden. Solche zweckmäßigen Verpachtungen und auch andere Tätigkeiten, die dem Bankwesen schon sehr nahe kamen, wie die noch 1522 aus einem Kapital der Stadt Kassel bezogenen Zinsen, entsprachen nicht mehr dem zisterzienserischen Ordensidealen und zeigten sehr deutlich den langsamen „sittlichen Verfall“ des Konvents.[11] Nordshausen blieb dabei aber keine Ausnahme. Überall waren diese vor-kapitalistischen Ansätze der Klöster zu verfolgen. (siehe B. Nagel, S. 97f.: „Die Zisterzienser sind keine Kapitalisten. Man kann ihre Ordensexpansion nicht mit der Entwicklung des Kapitalismus vergleichen. [ ... ] nur Vorboten des Kapitalismus.“) In Nordshausen fand dies mit der Reformation und der Auflösung des Konvents 1527 ein Ende.

Architektur

Baualtersplan

Die Architektur der Klosterkirche Nordshausen steht noch immer in einem großen Zusammenhang mit dem damals dort lebenden Zisterzienserorden. Eine romanische Kapelle (schon 1207 wahrscheinlich als Missionarskapelle erwähnt) stellte das Grundgebäude der gotischen Klosterkirche dar. Es waren aber noch sehr viele bauliche Veränderungen notwendig, als Graf Albert von Wallenstein den Zisterzienserinnen 1257 diese Kapelle übergab. Der romanische Bauteil der Klosterkirche ist noch heute durch die kleinere Form der Steine zu erkennen, welche sich klar von dem in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts erbauten Turm unterscheiden. Dieser besteht aus großen Quadersteinen.

Architektur

Als erste wichtigste Maßnahme musste die Kirchendecke angehoben werden, um im hinteren Kirchenschiff eine Empore für die Nonnen errichten zu lassen, da es diesen nur auf dieser Empore gestattet war, zusammen mit den Bauern der Messe beizuwohnen. Außerdem entstand auch noch ein separater Eingang zur Empore. Dieser Durchgang ist noch heute in der Wand sichtbar.

Die einschiffige Kirche bildet im Grundriss ein Rechteck und weist keinen vom Kirchenschiff besonders abgehobenen Altarraum auf. Der Chor (im Osten) ist nach Zisterziensersitte nur um 2 Stufen angehoben. Der wahrscheinlich um 1247 in Erwartung des Nonnenkonvents erbaute Glockenturm (im Westen) entspricht zwar nicht den ursprünglichen zisterziensischen Bauvorgaben, wurde aber akzeptiert, weil der Sakralbau nunmehr Kloster- und Pfarrkirche war und gleichzeitig zur Mutterkirche von Oberzwehren erhoben wurde.

Die umfassendste Veränderung ereignete sich in der Folgezeit, als die Kirche nach Osten hin um fast das Doppelte auf 25,4 m verlängert wurde. 1467 wurden die Arbeiten zur Kirchenerweiterung während Zeit des Bestehens des Klosters beendet. Nach der Umwandlung der Klosterkirche in eine protestantische Pfarrkirche gab es nur noch kleine Veränderungen, wie Anfang des 17. Jahrhunderts die Erneuerung der Fenster oder 1824 die Neugießung der geborstenen kleinsten Glocken. Grundrestauriert wurde die Klosterkirche 1905, nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahre 1958, wobei auch das spätgotische Portal mit der Jahreszahl 1497 über der Spitze des Gewändes an die heutige Stelle in der Südwand des Glockenturms versetzt wurde (vgl. Hess. Zeitung v. 1. Febr. 1958), und zum gegenwärtigen Zeitpunkt in den Jahren 2012 und 2013.

Noch heute ist die Anwesenheit der Zisterzienserinnen zu spüren. An der äußeren Fassade der Klosterkirche ist die lange bauliche Geschichte abzulesen. Es sind sehr viele verschiedene Steinsorten zu erkennen. Es gibt sehr viele Unregelmäßigkeiten in der Mauerstruktur, die von zugemauerten Fenstern und den vielen andern Veränderungen im Laufe der Jahrhunderte herrühren. Das Alter dieser Steine zeigen auch viele verschiedene Steinmetzzeichen, die bei genauem Hinsehen noch festzustellen sind.

Der Innenbau ist sehr schlicht, zur asketischen Lebensauffassung der Zisterzienserinnen passend. Die Wände sind weiß verputzt und ohne jeglichen Wandschmuck. Nur das Rippengewölbe des gotischen Baustils, der durch die charakteristischen Spitzbögen gekennzeichnet ist, wird durch rote Ziegel hervorgehoben. Eine der wenigen Verziehrungen sind drei Schlusssteine, die (von der Mitte bis zum Altarraum im Osten) eine Blume, eine Maria und einen Christuskopf darstellen. Die nach Norden zeigenden Fenster sind hochgelegen und klein, wohingegen die Südfenster lang und groß sind und so viel Helligkeit in das Gebäude lassen. Auch diese Fenster sind ohne jeglichen Schmuck. Das große Fenster hinter dem Altar hingegen stellt in neogotischem Stil die Kreuzigung Jesu zusammen mit Maria und Johannes dar und zeigt oben im Vierpass einen Abendmahlskelch mit Hostie. Auch heute gibt es noch eine Empore, welche die in den 1950er Jahren gebaute Orgel trägt.

Die Klosterkirche entspricht annähernd dem sogenannten Schuhschachtel-Modell. Dies ist eine besondere Bauart, die sich dadurch auszeichnet, dass die Länge doppelt so groß ist wie Breite und Höhe. Ohne Empore beträgt die Länge des Saales 14 m, die Breite 7 m und die Höhe 9 m, was dem Schuhschachtel-Prinzip annährend entspricht. Dank dieser Quader-Konstruktion ist vor allem die Akustik des Saales herausragend, und jedes Geräusch hallt mit einem sanften Klang wider. Der Nachhall eines einzelnen Tones beträgt circa 2 Sekunden und liegt somit im Normbereich anderer gotischer Hallenkirchen.[12]

Taufsteine

Die Klosterkirche hat kurioserweise drei Taufsteine: Holtmeyer findet um 1910 nur einen einzigen vor, und zwar nicht in der Kirche, sondern „im Pfarrgarten“ – sicher aufgrund des Mauritianischen Erlasses nach dorthin versetzt. Er klassifiziert ihn als „gotisch“, was sich als nicht zutreffend erwiesen hat. Dieser achteckige Taufstein „mit ausladendem Kopf“ ist um die Mitte des 16. Jahrhunderts, also von der lutherischen Gemeinde, im damals modernen Renaissance-Stil angefertigt worden. Als nach dem Krieg die starren konfessionellen Fronten wichen, wollte man wieder ein Taufbecken in die Kirche stellen, und zwar vorn in den Chorraum. Weil der alte dafür zu groß erschien, ließ man 1958 von der Fa. Itter aus Breitenbacher Sandstein eine schlanke neue Taufe herstellen, doch kurz darauf wurde bei Erdarbeiten nahe der Kirche ein sehr alter romanischer Taufstein entdeckt, der seitdem vorne steht. Das wirft die interessante Frage auf, warum und von wem er „beerdigt“ worden ist. Der lutherische Taufstein steht heute in der Turmhalle, der moderne dient hinten als „Spendenkorb“.

Klostergarten

Einteilung des Küchenkräutergartens

Der mittelalterliche Klostergarten entstand im 6. Jahrhundert ursprünglich als Nutzgarten und unterstand damals den festen Regeln des Benediktinerordens. Die Klöster, als wichtige Zentren der mittelalterlichen Entwicklung, nahmen mit ihren Gärten Einfluss auf den Anbau von Pflanzen, Medizin, Kultus und Alltag. Die Nutz- und Heilpflanzen wurden auf einem Landgut außerhalb des Klosters angebaut. Vor allem die Zisterzienser rodeten zum Teil Waldflächen, um das Gebiet nutzen zu können. Die ursprüngliche Gartenanlage in Nordshausen ist heute Privatgelände und nicht mehr Eigentum der Kirche. Gegenwärtig befindet sich der Garten näher am Kirchengelände und ist somit nicht mehr am eigentlichen Standort. Die heutige Anlage ist auch um einiges kleiner, aber trotzdem nicht weniger nützlich, da sie, wie früher, Heilpflanzen und Küchenkräuter liefert. Das Küchenkräutersortiment umfasst derzeit Ringelblume, Beifuß, Zitronenmelisse, Zitronenthymian, Ysop, Thymian, Rosmarin, Minze und Estragon, die auch zum Teil als Heilpflanzen genutzt werden.

Gemeindeaktivitäten

Der Gemeinde-Bezirk der Klosterkirche umfasst Nordshausen und Brückenhof und bildet heute zusammen mit der Stephanuskirche am Mattenberg die neue Gemeinde "Kassel-Süd". Im Bereich der Klosterkirche setzt die Gemeinde neben den klassischen Gemeindeangeboten wie Gottesdiensten, Konfirmandenarbeit, Senioren- und Gesprächskreis sowie Kindergruppe besonders einen kirchenmusikalischen Schwerpunkt. Dazu gehören regelmäßige Konzerte in der Klosterkirche, die von der "Kulturstiftung Klosterkirche" organisiert werden, sowie die umfangreiche Tätigkeit des Posaunenchores. Ebenfalls im Rahmen der Gemeinde engagiert sich der "Förderverein Kultur- und Sozialzentrum Klosterkirche Nordshausen e.V." mit diversen kulturellen Projekten (Publikationen, Bildungsfahrten usw.). Ergänzt werden diese Angebote noch durch die Arbeit des Vereins "Wege in den Beruf" (Bildungsangebote zur Integration Jugendlicher) und das "Kinderhaus Zita" vom "Maria Montessori Centrum Kassel" mit derzeit zwei Kita-Gruppen. Gottesdienste finden jeden Sonntag um 10 Uhr statt und jeden vierten Samstag wird von 10 Uhr-12.30 Uhr die Kinderkirche im Gemeindehaus abgehalten. Zusätzlich gibt es natürlich Oster- und Weihnachtsgottesdienste, die ein besonderes Programm vorweisen.

Verzeichnis der Pfarrer in Nordshausen

ca. 1525–ca. 1541 Werner Grünberg/ 1541–ca. 1558 Johannes Beigengreiff II./ ca. 1560–1581 Johannes Magnus/ 1611–1620 Johannes Friedrich Wildner/ 1621–1622 Bernhardus Dohnius/ 1623–1673 Johann Wilhelm Hetzius/ 1673–1716 Günther Conradi/ 1716–1742 Dionysius Kuchenbecker/ 1743–1750 Johann Daniel Krug/ 1750–1763 Johann Philipp Schödde/ 1763–1783 Andreas Christian Knöpfel/ 1783–1788 Johann David Giesler/ 1789–1793 Georg Christian Stern/ 1794–1840 Friedrich Stückradt/ 1840–1871 Philipp Hoffmeister/ 1871–1872 Vikar Ernst Grau/ 1872–1873 Pfarrer extr. Riebold/ 1873–1874 Ludwig Thamer/ 1874–1878 Heinrich Hermann Ochs/ 1878–1885 Georg Scheuermann/ 1885–1892 Georg Riebeling/ 1892–1905 Georg Dieterich/ 1905–1917 David Hebebrand/ 1918–1927 Eduard Gustav Emanuel Julius Emil Lautemann/ 1927–1949 Nikolaus Itter/ 1949–1963 Willi Mihr/ 1964–1999 Wolfgang Most/ 1999-2011 Dierk Glitzenhirn/ ab Nov.2011 Dr. Markus Himmelmann + Harald Götte (Fusionsgemeinde Kassel-Süd) [13]

Das Wappen von Nordshausen

Wappen.jpg

Die einzelnen Elemente des Ortsemblems unterstreichen, welchen Stellenwert in Nordshausen die Geschichte der ehemaligen Klosterkirche noch heute hat.

Blasonierung: Das Wappen zeigt vier Elemente der Nordshäuser Ortsgeschichte. Über dem Rad aus dem Wappen der Erzbischöfe von Mainz, denen das Kloster Nordshausen unterstand, und dem Löwen aus dem landgräflich/kurhessischen Wappen, enthält es die Farben des Grafen von und zu Wallenstein (seinerzeit Gründer bzw. Stifter des Klosters) sowie das Lilienkreuz aus dem Wappen eines Zisterzienserordens; einem solchen gehörten die Nonnen des Nordshäuser Klosters bis Anfang des 16. Jahrhunderts an. [14]


Quellenverweise

  1. Reimer, H., Historisches Ortslexikon für Kurhessen, Marburg 1926, S. 354
  2. vgl. Heinemeyer, W., Die Urkundenfälschungen des Klosters Hasungen, in: Archiv für Diplomatik, Band IV., Marburg 1958, S. 226-263
  3. Stadelmaier, Christian u. Wolfhard Vahl: Nordshausen, in: Die Mönchs- und Nonnenklöster der Zisterzienser in Hessen und Thüringen. Reihe: Germania Benedictina, Bd. IV/2, St. Ottilien 2011, S. 1192
  4. Franz, E.G., Die hessischen Klöster und ihre Konvente in der Reformation, in: Hess. Jb. f. Lg. 19/1969, S. 211-212
  5. Holtmeyer, A. (Bearb.), Bau- und Kunstdenkmäler im Regierungsbezirk Cassel, Band IV, Kreis Cassel-Land, Marburg 1910, N. G. Elwertsche Verlagsbuchhandlung, S. 119-120
  6. Holtmeyer, A. (Bearb.), Bau- und Kunstdenkmäler im Regierungsbezirk Cassel, Band IV, Kreis Cassel-Land, Marburg 1910, N. G. Elwertsche Verlagsbuchhandlung, S. 119-120
  7. Neuber, C., Geschichte von Kloster und Kirche zu Nordshausen, in: Hessenland. Zeitschrift für hessische Geschichte und Literatur 13, 1899, S. 44.
  8. Über die Zisterzienser vgl. Schneider, A. (Hrsg.), Die Cistercienser. Geschichte - Geist-Kunst, Köln 1986
  9. Dolberg, L., Die Satzungen der Zisterzienser wider das Betreten ihrer Klöster und Kirchen durch Frauen, in: St M BO 15, 1894, S. 40-44, 244-249
  10. Weinmann, U., Mittelalterliche Frauenbewegung, Bremen 1988, S. 77
  11. Brunner, Hugo, Regesten der Urkunden des alten (zerstörten) Kasseler Stadtarchivs (1239-1600), angefertigt 1944, 1522.0125
  12. Informationsschrift der Kulturstiftung der Klosterkirche Nordshausen
  13. Verzeichnis auf Basis eines vergleichbaren von Ostermeier, Manfred (Bearb.), in: Findbuch - Pfarrarchiv Kassel-Nordshausen (1621-1989), Kassel 2002, Landeskirchliches Archiv der evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck - ergänzt bzw. komplettiert durch Angaben aus Festschrift: Zur Erinnerung des Gemeindehauses der evangelischen Kirchengemeinde Kassel-Nordshausen am Reformationsfest: Sonntag, den 5. November 1961, 1961
  14. Vgl. Wegner, Karl-Hermann (Verf.), in: Nordshausen – ein Dorf in der Stadt, Kasseler Sparkasse (Hrsg.), Kassel 2004

Literatur

  • Becker, Klaus u. a. (Red.), in: 50 Jahre Stadtteil Nordshausen: 1936 – 1986, Arbeitsgemeinschaft Nordshäuser Vereine (Hrsg.), Kassel 1986, Universitätsbibliothek Kassel - Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel
  • „capellam ..., que dicitur Nordershusen“. 750 Jahre Kloster Nordshausen vor Kassel, hrsg. v. Förderverein Kultur- und Sozialzentrum Klosterkirche Nordshausen e. V. in Verbindung mit Karin Berkemann, Marburg 2008</nowiki>
  • Festschrift, Zur Erinnerung des Gemeindehauses der evangelischen Kirchengemeinde Kassel-Nordshausen am Reformationsfest: Sonntag, den 5. November 1961, 1961
  • Fulda, Frank, Das Zisterzienserinnenkloster Nordshausen bei Kassel und seine Besitzungen, Kassel 1994, Stadtarchiv Kassel
  • Gesamtanlage: Kloster Nordshausen, Denkmalbuch der Stadt Kassel, Magistrat der Stadt Kassel (Hrsg.), Kassel 1981, Selbstverlag
  • Hochhuth, C. W. H., Statistik der evangelischen Kirche im Regierungsbezirk Cassel. Provinz Hessen-Nassau. Königreich Preußen, Kassel 1872, S. 226-227, Landeskirchliches Archiv der evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck
  • Holtmeyer, A. (Bearb.), Bau- und Kunstdenkmäler im Regierungsbezirk Cassel, Band IV, Kreis Cassel-Land, Marburg 1910, N. G. Elwertsche Verlagsbuchhandlung, S. 113-123; Tafeln: 67-77
  • Nagel, Bernhard: Die Eigenarbeit der Zisterzienser. Von der religiösen Askese zur wirtschaftlichen Effizienz, (Metropolis) Marburg 2006</nowiki>
  • Ostermeier, Manfred (Bearb.), in: Findbuch - Pfarrarchiv Kassel-Nordshausen (1621-1989), Kassel 2002, Landeskirchliches Archiv der evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck
  • Poppenhäger, Fritz u. a. (Red.), in: Nordshausen – Seine Tradition und Entwicklung, Arbeitsgemeinschaft Nordshäuser Vereine (Hrsg.), Kassel 1989, Universitätsbibliothek Kassel - Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel
  • Poppenhäger, Fritz (Red.), in: 925 Jahre Nordshausen im Wandel der Jahrhunderte: 1076 – 2001, Kulturverein Nordshausen e.V. (Hrsg.), Kassel 2000, Universitätsbibliothek Kassel - Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel
  • Ritter, Gottfried, Kirchliches Handbuch der Evangelischen Landeskirche in Hessen-Kassel, Verlag des Landeskirchenamtes, Marburg, S. 22, Landeskirchliches Archiv der evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck
  • Stadelmaier, Christian u. Wolfhard Vahl: Nordshausen, in: Die Mönchs- und Nonnenklöster der Zisterzienser in Hessen und Thüringen. Reihe: Germania Benedictina, Bd. IV/2, St. Ottilien 2011, S. 1187-1212.</nowiki>
  • Wegner, Karl-Hermann (Verf.), in: Nordshausen – ein Dorf in der Stadt, Kasseler Sparkasse (Hrsg.), Kassel 2004

siehe auch

Weblinks