Kloster und Stift Gottsbüren

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Die historische Wallfahrtskirche in Gottsbüren

Für kurze Zeit war der Ort Gottsbüren im Reinhardswald nach dem Beginn der Wallfahrtsepoche auch Heimat eines Nonnenklosters (Filialkloster des Klosters Lippoldsberg) und eines Kollegiatstifts, das zuvor in Hofgeismar beheimatet war.

Um 1332 gründeten die Benediktinerinnen aus dem Kloster Lippoldsberg eine Niederlassung in Gottsbüren, die 1339 unter einer Priorin nachweisbar ist. Die Nonnen wurden schon 1343 von Erzbischof Heinrich III. von Mainz zur Rückkehr in ihr Mutterkloster aufgefordert, aber noch im Jahre 1431 werden die jungfrauwen zu Gottsbüren genannt.

In der Zeit zwischen 1343 und 1346 wurde das ursprünglich in Nordgeismar (einer heutigen Wüstung am Schöneberg bei Hofgeismar) gegründete Kollegiatstift auf Geheiß des Erzbischofs Heinrich III. nach Gottsbüren verlegt, im Jahre 1355 von seinem Nachfolger Gerlach dann weiter nach Grebenstein.

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