Kloster St. Georgenberg

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Das ehemalige Zisterzienserinnenkloster St. Georgenberg wurde im Jahre 1242 von Konrad von Itter, im Tal der Nuhne, nördlich von Frankenberg gestiftet, aber schon wenig später vor die Tore der von Landgraf Konrad von Thüringen gegründeten Stadt Frankenberg verlegt. 1245 wurde der Grundstein für das Kloster gelegt, dass 1249 von den Zistezienserinnen bezogen werden konnte.

Zum Kloster gehörte auch die romanische St. Mauritiuskapelle aus dem 13. Jahrhundert. Sie erinnert ebenso wie der Kreuzgang mit spätgotischen Fensterbögen noch heute an das frühere Klosterleben, das mit der Reformation in Hessen und nach dem Tod der letzten Nonne im Jahre 1581 endete.

Heute ist im ehemaligen Klostergebäude u. a. das Kreisheimatmuseum Waldeck-Frankenberg untergebracht. Im Innenhof findet sich ein Kräutergarten.

Wussten Sie schon ...

  • ... dass die Butzkirche an der linken Seite des Nuhnetales, gegenüber der Unteren Butzmühle lag. Sie war 1242 als Klosterkirche des damaligen Klosters St. Georgenberg erbaut worden. Die Nonnen zogen schon im Jahre 1248 nach Hadebrandsdorf bei Frankenberg und erbauten sich hier ein neues Kloster. Die Butzkirche wurde dann von den Orten Hommershausen, Butzebach, Alberinghusen und den beiden Butzmühlen als Pfarrkirche genutzt.
    Helmut Wirwahn, Frankenberg
  • ... dass im Jahre 1519 sich die Bauern Johann Donhubs, Scholn Heinrich, Hans Donhoubs und Grete die Mutter des Hans mit dem Kloster St. Georgenberg um die „woesten“ Höfe zu Hommershausen im Streit lagen? Nicht ganz freiwillig geben die Bauern nach und zahlen dem Kloster eine Kaufsumme von 24 Gulden und geloben den St. Georgenberger Nonnen „Währschaft“.
    Helmut Wirwahn, Frankenberg

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