Kloster Hülfensberg

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Für viele ist das Kloster am Hülfensberg nicht nur der älteste Wallfahrtsort im Eichsfeld (mit St. Salvatorkirche, Wallfahrtskreuz aus dem 12. Jahrhundert, Bonifatiuskapelle und dem 18,60 m hohen Konrad-Martin-Kreuz) sondern ein regelrechtes „Nationalheiligtum des Eichsfeldes“. Seit 1360 sind Wallfahrten auf den Hülfensberg belegt. Der 448 m hohe Berg liegt zwischen dem Eichsfeld in Thüringen und dem Werratal in Hessen.

Nachdem bereits im 18. Jahrhundert versucht wurde, ein Franziskanerkloster zu gründen, sind Franziskanermönche seit 1860 hier ansässig, die heute auch die Wallfahrtskirche und die Pilger betreuen. Nach der politischen Wende in Deutschland erfuhr die Jahrhunderte alte Wallfahrtstradition eine neue Belebung.

Bonifatius

Ähnlich der Überlieferung im Ort Geismar bei Fritzlar soll Bonifatius hier die Donareiche gefällt haben, im Eichsfeld allerdings unter Hinweis auf die dortige Gemeinde Geismar. Belegt ist jedenfalls, dass schon zur Zeit des heiligen Bonifatius in dieser Gegend die ersten Kirchen entstanden, auch auf dem Hülfensberg, wo er eine Kirche und ein Kloster errichtete. Und vom Hülfensberg blickend soll Bonifatius ausgerufen haben: "Wann wird endlich Frieden schweben über dieser schönen Aue", woraus die Namen der nahen Ortschaften Wanfried, Frieda, Schwebda, Aue hergeleitet werden.

Ihm zur Ehre wurde im 18. Jahrhundert auf dem Hülfensberg die Bonifatiuskapelle errichtet.

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