Kloster Fritzlar

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Eine planmäßige und gut organisierte Missionstätigkeit begann in dem heutigen Hessen unter dem heiligen Bonifatius (zu deutsch „Bekenner des Guten“), der von 672 bis 754 lebte.

Laut päpstlicher Weisung erfolgte insbesondere mit der Errichtung des Klosters in Fritzlar im Jahre 724 (mit angeschlossener Klosterschule) die Gründung eines wichtigen missionarischen Stützpunktes in Fritzlar.

Dieser Stützpunkt gewinnt später noch an Bedeutung, als das zwischenzeitlich errichtete Bistum Büraberg aufgelöst und an seine Stelle das Archidiakonat Fritzlar mit einem Probst als Vertreter des Bischofs von Mainz eingerichtet wird.

Der erste Abt des Klosters war der heilige Wigbert. Der Nachfolger von Bonifatius gründete zwischen 725 und 731 auch die erste hessische Klosterschule in Fritzlar.

siehe auch

Wussten Sie schon, dass ... ?

  • ... die Gebeine des heiligen Wigbert im Jahr 780 heimlich aus Fritzlar vom Büraberg – wohin sie vor den Sachsen gerettet worden waren – nach Hersfeld überführt wurden? Wahrscheinlich um kein unnötiges Aufsehen in Fritzlar zu erregen wurde der Vorgang lange verschwiegen, erst in 802 erstmalig in einer Urkunde erwähnt.
    August Bollerhey, Wehren