Kloster Blankenheim

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Bis zum Jahre 1527 bestand in Blankenheim ein Augustinerinnenkloster, das 1229 von dem Hersfelder Abt Siegfried nach Blankenheim verlegt worden war.

Geschichte

Bereits im Jahre 1190 gründete der Abt Siegfried des Klosters Hersfeld in Aua (heute ein Ortsteil von Neuenstein) ein Kloster (im Geisgrunde), das zu Ehren der Mutter Gottes und des Apostels Johannes errichtet und 1229 wurde. Die heute evangelische Kirche in Aua war die ehemalige Klosterkirche (mit Taufstein aus dem 12. Jahrhundert).

Im Jahre 1229 wurde das Kloster dann durch Abt Ludwig nach Blankenheim verlegt, wo das Kloster mit durchaus einträglichen Gütern bedacht wurde (etwa im Jahre 1233 mit Gütern des Klosters Heerse in Owa (einer Wüstung bei Meckbach) oder mit Gütern in Hergershausen der Witwe von Heinrich Raspe).

Nach der Reformation wurden die Klosteranlagen und der große Wirtschaftshof zu einer Vogtei, später zu einer Domäne umgewandelt.

Teilweise erhalten geblieben ist die Kirche des ehemaligen Klosters in Blankenheim.

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