Kleingärtner-Verein Hoof e.V.

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Eingang zum Kleingarten in Hoof

Begonnen hat alles mit dieser Anzeige im Schauenburger Mitteilungsblatt im März 1975. Achtung Gartenfreunde! Da die Gemeinde Schauenburg eigenes Gelände nur einem eingetragenen Verein bereitzustellen bereit war, so musste aus der Interessengemeinschaft ein Verein werden. So fand am 04. September 1977 im "Deutschen Haus" in Hoof die Gründungs Versammlung statt.

Ab September 1979 gibt es den Kleingärtnerverein Hoof e.V.

Anzeige im Schauenburger Mitteilungsblatt im März 1975.
  • Begonnen hat alles mit dieser Anzeige im Schauenburger Mitteilungsblatt im März 1975.

Achtung Gartenfreunde!

  • Wer hat Interesse an einem Schrebergarten in der Gemarkung Hoof?]]
  • Danach bildete sich eine "Interessengemeinschaft Schrebergarten", die ah die Gemeinde Schauenburg mit dem Wunsch nach einem eigenen Garten in einer eingefriedeten Anlage herantrat.
  • Es sollten noch vier Jahre in's Land gehen, bis sich dieser Wunsch zu realisieren begann. Einige Interessenten hatten schon das "Handtuch geworfen", da sie nicht mehr an einen Erfolg glaubten. Sie unterschätzten allerdings die Ausdauer und Zähigkeit des Initiator1s.

Da die Gemeinde Schauenburg eigenes Gelände nur einem eingetragenen Verein bereitzustellen bereit war, so musste aus der Interessengemeinschaft ein Verein werden.

Gründungsversammlung 1977

Vereinshaus und Vorplatz 31.08.2020 Kleingarten in Hoof
  • So fand am 04. September 1977 im "Deutschen Haus" in Hoof die Gründungs Versammlung statt.

Der gegründete Verein gab sich den Namen KLEINGÄRTNERVEREIN HOOF e.V.

  • Der erstmals gewählte Vorstand bestand aus dem
  • 1. Vorsitzenden Horst Wagner
  • 2. Vorsitzenden Karl Heinz Lodyga
  • Rechnungsführer Georg Liebermann
  • Schriftführer Klaus Dieter Bittrich.

An dieser Gründungsversammlung nahm auch der 1. Beigeordnete der Gemeinde Schauenburg, Fritz Reisig, teil. Seinem Engagement ist es u. a. mit zu verdanken, daß Gemeindevorstand und Vertretung sich dazu durchgerungen haben, und mit einstimmigem Beschluß in der Gemeindevertretersitzung am 24.11.77 der Errichtung einer Kleingartenanlage in Hoof, sowie der Aufstellung eines Bebauungsplanes die Zustimmung gaben. Der Verein wurde am 24.11.77 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Kassel unter der Nr. 1459 eingetragen.

Pachtvertrag 1979

Am 20.12.79 wurde der Pachtvertrag mit der Gemeinde Schauenburg abgeschlossen. Noch im Spätherbst 1978 wurde das Gelände am Burgberg ausgemessen und soweit es möglich war, grob umgepflügt. Im Frühjahr 1979 begann am Burgberg ein reges Treiben. In Gemeinschaftsarbeit (50 Stunden pro Mitglied beschloß die Mitgliederversammlung) wurde mit der Erstellung der Anlage begonnen. Zuerst die Einfriedung, dann die Rundumbepflanzung mit freiwachsender Hecke, in der sich bis heute - sehr zur Freude der Gärtner und Vogelfreunde - Singvögel angesiedelt haben, die früher am Burgberg nicht zu sehen waren. Die ersten Parzellen wurden mit "Rancherzäunen" eingefriedet. Spötter traten auf den Plan: "Jetzt machen sie Schafpferche! "

Geschichte und Bilder

Der Acker ist geflügt und der Zaun wird erstellt 1979
Fotobearbeitung:Günther Pöpperl
Der Acker ist geflügt und der Zaun wird erstellt 1979
Fotobearbeitung:Günther Pöpperl
Die ersten Gartenhäuser 1980


Fotobearbeitung:Günther Pöpperl
Entwurf Vereinshaus Kleingartenverein Hoof 1981

Fotobearbeitung:Günther Pöpperl


Aufbau Vereinshaus Kleingartenverein Hoof im Juli 1983


Fotobearbeitung:Günther Pöpperl
Mitg. im Vorstand 1987: Vorsitzender Horst Wagner, Monika Siemsen, Peter Wagenführ, Georg Liebermann.
Fotobearbeitung:Günther Pöpperl
Mitg. im Vorstand 1997: Günther Pöpperl, Klaus Süssenbach, Vorsitzender Horst Wagner und Peter Siemsen.
Fotobearbeitung:Günther Pöpperl
Vereinshaus Kleingartenverein Hoof September 2020

Foto:Günther Pöpperl


Wasseranschluß der Gemeinde zum Vereinsgelände

Nachdem wir mit Hilfe der Gemeinde den Wasseranschluß im Gelände hatte, konnten wir auch die Wasserleitung verlegen. Danach wurde Hauptweg und Parkplatz von der Firma Preuß angelegt. Hierfür bekamen wir finanzielle Unterstützung- vom Hessischen Landwirtschaftsmimisterium.

An dieser Stelle muß der Chronist anmerken, daß die noch kleine Schar von 20 Kleingärtnern - alles Idealisten - diese Anlage in Eigenarbeit und eigener Finanzierung erstellt hat. Dies hat nicht nur Schweiß, sondern auch Opfer gekostet. Mancher Kleingärtner hat auf eine Urlaubsreise ver¬zichtet und im ersten Jahr mehr als die beschlossenen 50 Stunden Gemeinschaftsarbeit geleistet. Und nebenbei hat noch jeder seinen eigenen Garten gestaltet. Im Frühjahr 1980 wurden auch die ersten Lauben errichtet. So nach und nach nimmt die Anlage Gestalt an. Am 28. Juni 1980 wurde die Anlage von Bürgermeister Erich Schmidt im Beisein des Vorsitzenden des Stadt- und Kreisverbandes Kassel( der Kleingärtner, Herrn Schwarzmayr, den Kleingärtnern offiziell übergeben. In einer kleinen Feierstunde bekommt die Anlage den Namen: "Kleingartenanlage am Burgberg".

Bis zu diesem Zeitpunkt sind 13 Lauben entstanden. Von der Öffentlichkeit immer noch kritisch begleitet, wußten die Kleingärtner jedoch was sie wollten udn wie alles mal werden soll. Im Sommer 1981, unter der Regie des 1. Vorsitzenden K.Dieter Bittrich, wurde mit dem Bau einer Toilettenanlage begonnen, an die sich das Vereinshaus anschließen sollte. Nur mußten dafür erst mal wieder die finanziellen Mitten angesammelt werden. Mit einer Umlage taten die Mitglieder wiederum das Ihrige, sowie Spenden der Hoofer Geschäftsleute und Sparkassen halfen uns bei diesem Vorhaben.

Winter 1983

Im Winter 1983 wurden in der Zimmerei Brede die Wände und die Dachkonstruktion in vielen Gemeinschaftsstunden zusam mengebaut und im Frühjahr wurde das Haus in der Anlage er stellt. An dieser Stelle gilt unser Dank der Firma Brede, sowie allen Schauenburgern und Baunatalern, die uns in irgendeiner Weise beim Bau des Vereinshauses geholfen haben. Ein ganz besonderer Dank gilt aber auch unseren Mitgliedern, die in unzähligen Stunden Gemeinschaftsarbeit dieses Werk vollbracht haben. So haben wir schon viele schöne Stunden in unserem Vereinshaus verbracht. Darüber hinaus wird es auch von unseren Mitgliedern für private Feiern genutzt. In den letzten Jahren bis zum heutigen Tage wurde die Anla¬ge weiter ausgebaut, Gemeinschafts- und Spielplatz vor dem Vereinshaus mit einer rustikalen Sitzgruppe fertiggestellt. Hier finden sich1 in den sommerlichen Abendstunden die Gartenfreunde zum gemeinsamen Spiel zusammen. Ein Gerätehaus wurde auch erstellt, so daß man heute sagen kann: wir haben eine fertige Anlage die man vorzeigen kann, die nur noch gepflegt und verbessert werden muß. Unser Abschneiden bei den Gartenanlagenwettbewerben bestätigt uns, daß wir auf dem richtigen Wege sind. Bereitet uns die Hanglage einige Probleme, die aber die meisten Gartenfreunde in ihren Gärten gemeistert haben, so müssen wir in unserem Jubiläumsjahr den Hauptweg sanieren. so werden wir auch in der Zukunft mit Reparatur- und Er¬neuerungsarbeiten Aufgaben haben, die wir gemeinsam bewältigen müssen.

Was wären aber unsere Gärten und die Anlage ohne unsere Frauen? Waren und sind sie es doch, die säen, pflanzen, jäten und ernten, derweil wir Männer lieber mit Säge, Hammer und Nagel am "zweiten Zuhause im Grünen" werkeln. An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön unseren Frauen.

Ein herzlicher Dank gilt aber auch den Gartenfreunden, die seit Bestehen des Vereins an verantwortlicher Stelle im Vorstand das Vereinsruder geführt haben und das "Schiff auch um schwierige Klippen" gesteuert haben. Heute ( September 1987 ) besteht der Verein aus 31 Mitgliedern und Gärten. Für die weitere Zukunft wünschen wir uns, daß wir zum Wohle des Vereins so erfolgreich weitermachen können.

  • CHRONIK aus dem Jahr September 1987 von ( Horst Wagner † , damaliger Vorsitzender )
  • ( Aufzeichnung aus dem Programmheft Kleingärtner-Verein Hoof e.V. September 1987)

siehe auch

  • Vorsitzender:
  • Vorname: Jochen
  • Nachname: Schröder
  • Adresse: Niedensteiner Weg 6
  • 34308 Bad Emstal
  • Telefon: 05624 - 1267
  • Zusatz: 0151 - 21786523

Weblinks


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