Klaus Schott

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Der Frielendorfer Bäckermeister und frühere Kreishandwerksmeister Klaus Schott starb in der Nacht vom 21. zum 22. Dezember nach langer schwerer Krankheit im Alter von 66 Jahren.

Über 35 Jahre prägte er das Handwerk in der Region und machte sich als Vertreter des Mittelstands einen Namen. Als Bäcker-Obermeister, Kreishandwerksmeister, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Nordhessen der Kreishandwerkerschaften und als Vorstandsmitglied der Handwerkskammer Kassel repräsentierte und prägte er das Handwerk, so die Kreishandwerkerschaft.

Schott, 1943 in Marburg geboren, übernahm als Meister mit 24 Jahren den elterlichen Betrieb in Frielendorf. Seit 1970 engagierte er sich in der Handwerksorganisation, zunächst in der Innung Ziegenhain, deren Obermeister er 1987 wurde. Vorstandsmitglied der Innung Schwalm-Eder war er von 1996 bis 2005. 1990 wurde er in den Vorstand der Kreishandwerkerschaft Schwalm-Eder, 1993 zum Kreishandwerksmeister gewählt.

"Handwerkskollegen, Politiker und Partner schätzten ihn für seine offene Art als Gesprächspartner", heißt es im Nachruf der Kreishandwerkerschaft. Immer wieder habe er die Themen aufgegriffen, die den Betrieben auf den Nägeln brannten. "Mit Fleiß, Können und Hartnäckigkeit wurde Schott ein erfolgreicher Bäckermeister mit über 20 Beschäftigten und bedeutender Interessenvertreter des Handwerks", so der Nachruf.

2005 wurde Schott zum Ehrenkreishandwerksmeister gewählt, 2006 wurde ihm der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen.