Klaus Lehnertz

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Klaus Lehnertz
Klaus Lehnertz (geboren 13. April 1938) war ein Leichtathlet, der in Kassel lebt. Sein größter Erfolg war Bronze bei den Olympischen Spielen im Jahr 1964. Zudem war er als Trainer in technisch schwierigen Sportarten wie Leichtathletik, Tennis, Golf und Skilaufen erfolgreich.

Sportlicher Erfolg

Erstmals mit den biegsamen Glasfieberstangen und unter Flutlicht wurde das packende Stabhochsprung-Duell anläßlich der Olympischen Spiele 1964 im Olympiastadion von Tokio ausgetragen. Hinter dem siegreichen Favoriten, Weltrekordmann Fred Hansen aus den USA, der den olympischen Rekord auf 5,10 m schraubte, und dem Silbermedaillengewinner Wolfgang Reinhardt aus Leverkusen (5,05 m), erkämpfte sich ein junger Mann aus Kassel mit übersprungenen 5,00 m sensationell die Bronzemedaille.

"Wenn einer die Bronzemedaille eigentlich nicht verdient hat, dann bin ich es", lachte Klaus Lehnertz damals im Rückblick auf das relativ geringe Trainingspensum, das er in den beiden zurückliegenden Jahren absolviert hatte. Zum erstenmal in seiner sportlichen Laufbahn hatte der Kasseler, ehemaliger Professor der Universität Kassel, fünf Meter gemeistert. Mit Blick auf seine Bronzemedaille scherzte Lehnertz damals in Tokio: "Wenn ich die richtig putze, glänzt sie wie Gold."

Werdegang

Lehnertz ist ursprünglich gelernter Bankkaufmann. Lehnertz widmete sich nach seiner sportlichen Karriere der Lehre. An der GhK unterrichtete er ab den 1970er-Jahren. Von 1973 bis 2003 war er Professor für Sportwissenschaft an der Uni Kassel, 1978 folgte die Promotion zum Dr. phil.; im Jahr 1985 Habilitation mit einer Arbeit über die Muskelphysiologie.

siehe auch

Weblinks und Quellen