Kirche Marienhagen

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Kirche in Marienhagen

Die Kirche in Marienhagen gehört zur Kirchengemeinde Vöhl (mit Asel, Marienhagen und Vöhl).

Lasst die Kinder kommen

Die Kirche im Vöhler Ortsteil Marienhagen stammt aus dem Jahr 1681/82

Aus der Kapelle zu Merbenhagen wurde 1681/1682 die Kirche zu Marienhagen. In einer alten Baurechnung, sorgfältig vom damaligen Kastenmeister geschrieben, steht zu lesen, dass die Dachdecker mehr als 242 Zentner Schiefersteine brauchten, die Schmiede tausende verschiedene Nägeln zu liefern hatten.

Davor stand draußen im Feld die Frankenkirche. Im Volksmund und auch in amtlichen Plänen werden die Parzellen 199b und 200 in dem Flurstück VI als „alter Kirchhof („ahler Kerkhof“) benannt. An die Zugehörigkeit Marienhagens zum Erzbistum Mainz erinnert ein alter Wappenstein an der Ostseite der Kirche; mar steht für Mainzer Archiepiskopat und das Symbol des Wolfes weist auf die Wölfe von Gudenberg hin.

In den Jahren 1964 bis 1966 erfolgte die letzte große Renovierung. Ein Anbau wurde errichtet. Der alte Altar befindet sich als Dauerleihgabe im Frankenberger Heimatmuseum. Zum ersten Mal erhielt die Kirche auch eine kleine Orgel. 1966 fand der Glockenguss des neuen „Gloria-Geläutes“ statt. Der Taufstein trägt die Inschrift: „Lasst die Kinder zu mir kommen“. Er ist geschaffen von dem Marienhagener Steinmetz Lohof, dem Vater von Adolf (gefallen im 2.Weltkrieg in Russland) und Anneliese.

Die Kirchenfenster hat Erhard Jakobus Klonk aus Marburg gestaltet.

Quelle: Artikel aus der HNA - Waldeckische Allgemeine aus der Serie: Kirchen im Waldecker Land

siehe auch

Weblinks