Kirche Mandern

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Eingerahmt von Fachwerkhäusern liegt die Kirche im Dorfkern von Mandern.

Eine erste Kirche wurde dort schon Ende des 12. Jahrhunderts erbaut. In der heutigen Kirche ist der gewölbte Chorraum aus spätromanischer Zeit erhalten geblieben. Nachdem der Vorgängerbau im Dreißigjährigen Krieg zerstört worden war, wurde das Kirchenschiff im Fachwerkstil wieder neu aufgebaut.

Spitze Kirche ohne Turm

Dachreiter und Wetterfahne sind ein Merkmal des Gotteshauses in Mandern

Die Kirche von Mandern wurde Ende des 12. Jahrhunderts gebaut. Der spätromanische, noch erhaltene Teil war der heiligen Katharina, einer der berühmtesten Heiligen des vierten Jahrhunderts geweiht.

Das Kirchenschiff war früher gewölbt. Das nördliche Chorfenster stammt noch aus dem Anfang des 16. Jahrhunderts. Im 30-jährigen Krieg wurde das Kirchenschiff zerstört, bald aber wieder hergestellt und im Westen durch Fachwerk ergänzt.

Statt eines Turmes in der üblichen Form besitzt die Kirche einen verschieferten Dachreiter mit einer Wetterfahne. Der Altar stammt in Teilen aus dem späten Mittelalter. In einem Hohlraum wurden 1957 Reliquien gefunden, die in einem Tongefäß lagen.

Das Kruzifix stammt aus der Zeit um 1700, die Taufe aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts.

Als erster evangelischer Pfarrer wurde 1564 Conrad Scheffer in Mandern eingeführt.

(Quelle: Artikel von Sibylle Teuber-Blechschmidt in der HNA - Waldeckische Allgemeine vom 28.11.2007)

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