Kirche Hundsdorf

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Die Kirche in Hundsdorf entstand im neugotischen Stil um das Jahr 1900. Fertiggestellt wurde sie im November 1902 und mit einem Traugottesdienst am 30. November des selben Jahres eingeweiht.

Erbaut wurde die Kirche nach den Plänen von Baurat Wilhelm Müller, der auch die Frankenauer Kirche entwarf.

Glocke wurde im Krieg eingeschmolzen

Der Hundsdorfer Kirche erging es wie so vielen Gotteshäusern

Die evangelische Kirche in Hundsdorf

Die Kirche wurde im neugotischen Stil um das Jahr 1900 erbaut. Ihre Fertigstellung erfolgte im November 1902. Eingeweiht wurde die neue Kirche anlässlich eines Traugottesdienstes am 30. November 1902.

Überliefert ist, dass für den Bau der Kirche Geld bis ins Waldecker Upland gesammelt wurde. Baurat Müller aus Bad Arolsen, der auch die Frankenauer Kirche baute, erbaute die Hundsdorfer Kirche. Zimmermeister war Happe aus Hundsdorf und Maurermeister war Syring aus Odershausen. Nachdem während des Krieges die große Glocke abgeholt und eingeschmolzen wurde, wurde 1952 eine neue große Glocke angeschafft. Auch hierfür wurde in der Gemeinde Geld gesammelt.

1966 erfolgte eine größere Renovierung. Der Putz an den Innenwänden wurde komplett erneuert. Dabei wurden die vier Gemälde der Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes entfernt. Die Landeskirche lehnte damals ab, sie zu erneuern. Zwei Elektroöfen wurden als Heizung installiert. Zur besseren Erwärmung des Innenraums wurde eine Zwischendecke eingezogen und ein Holzfußboden in den Sitzreihen verlegt. Die wahrscheinlich reparaturbedürftige Orgel wurde durch ein Harmonium ersetzt. 1973 erhielt die Gemeinde ihre elektrische Läuteanlage. Seit 1980 verschönern zwei Gemälde der Apostel Petrus und Paulus den Innenraum. Sie wurden mit Gemeindespenden gekauft.

In den Jahren 1997 bis 1999 erfolgte eine Renovierung mit einem Kostenumfang von 350.000 Mark. Teile des Dachs wurden erneuert, Kehlen und Sandsteingesims mit einer Kupferabdeckung versehen. An den Außenwänden mussten Mauerteile entfernt und neu vermauert werden. Nachdem die Holzdecke abgewaschen wurde, ist heute wieder der ursprüngliche Anstrich sichtbar. Die Rundbogenbänke im Chorraum mussten wegen Fäulnis ausgebaut und erneuert werden. Eine Sitzbankheizung wurde eingebaut. Der Putz wurde renoviert und gestrichen. 6000 Euro gab es von der Landeskirche und einen Zuschuss der Stadt in Höhe von 1250 Euro für den Eingangsbereich, der in Eigenleistung mit Hilfe des Stadtbauamtes behindertengerecht neu gestaltet wurde. Die Goldenen Konfirmanden im Oktober 2002 konnten als Erste diesen Eingang nutzen.

Quelle: HNA-Artikel von Sibylle Teuber-Blechschmidt

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