Kirche Hemfurth

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Hemfuth - Blick zur Kirche

Die Kirche in Hemfurth wurde nach dem Abbruch der dortigen alten Kirche von 1844 bis 1847 als rechteckiger Saalbau im Biedermeierstil erbaut.

Auffällig im Innern der Kirche sind die hölzerne Kassettendecke und die historische Orgel aus der Werkstatt des Korbacher Orgelbauers Vogt.

Sie strahlt in Pastellgelb

Kirchenbau im Jahr 1847 war sehr mühsam - 1997 renoviert

Am 21. November 1847 läuteten die Glocken erstmals zur feierlichen Einweihung der Hemfurther Kirche. Die im klassizistischen Baustil erbaute Kirche ist allerdings nicht die erste am Ort. An ihrer Stelle stand vorher eine für den Bereich übliche Fachwerkkirche, die aus Baufälligkeitsgründen - es ist sogar die Rede von Auswirkungen eines Erdbebens - im Jahre 1843 abgerissen wurde. In mühsamer Eigenarbeit mit selbst hergestellten, handgeformten Lehmziegeln wurde die jetzige Kirche erbaut. 5000 Taler hatte die Gemeinde aufzubringen. Entstanden ist ein so genannter Putzbau über flach abgeschrägtem Sandsteinquadersockel, mit rundbogigen Langfenstern und vorgelegter Freitreppe. Seit der Renovierung zur 150-Jahr-Feier im Jahr 1997 erstrahlt die Kirche in ihrer pastellgelben Farbgebung im neuen Glanz. Der weiträumige Saal ist mit hölzerner Kassettendecke und schwerem Stuckgesims ausgestattet. Kanzel, Altar, Gestühle, Empore und Pfarrstand stammen aus der Erbauungszeit. 1999 wurde die Restaurierung der Orgel abgeschlossen. Sie stammt vom Korbacher Orgelbauer Vogt.


Quelle: Artikel aus der HNA Waldeckische Allgemeine aus der Serie Kirchen im Waldecker Land

siehe auch

Weblinks