Kirche Fürstenberg

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Die evangelische Kirche in Fürstenberg entstand aus einer romanische Kapelle (Michaelskirche).

Bauwerk und Geschichte

Im 13. Jahrhundert wurde die einfache Kirche erbaut, von der noch der romanische Chor erhalten geblieben ist.

Durch die Reformation in der Grafschaft Waldeck wurde die Kirche evangelsich.

Schwere Schäden hat der Kirchbau im 30-jährigen Krieg davongetragen. Nach 1660 wurde die Kirche zunächst nur notdürftig wiederhergestellt und erst zwischen 1690 und 1700 neu aufgebaut. Das heute flachgedeckte Kirchenschiff erhielt seinerzeit eine Decke aus Eichenbalken.

Erwähnenswert im Innern der mit gotischen und romanischen Stilelementen versehenen Dorfkirche ist ein Altaraufsatz von Josias Wolrad Brützel. Das große Altarbild zeigt Jesus mit seinen Jüngern beim letzten Abendmahl.

Ein deutlich früheres Werk ist die Kanzel von Jost Schilling (Ende des 16. Jahrhunderts), eine Stiftung der Herren von Eppe.

Eine Heiligen-Figur verweist auf den des heiligen Johannes (der Täufer), dem die Kirche geweiht wurde.

Vor dem Pfarrhaus befindet sich ein mehr als 160 Jahre alter Buchsbaum.

siehe auch

Weblinks