Kirche Bringhausen

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Kirche in Bringhausen

Die Bringhäuser Kirche stand ehemals im alten Dorf, das nach dem Bau der Edertalsperre geflutet wurde. Dort war sie im Jahr 1726 errichtet wurden. Im Jahr 1914 wurde sie abgebaut und verkleinert im neuen Dorf Bringhausen wieder errichtet.

Eine der schönsten Dorfkirchen

Alte Bringhäuser Kirche musste 1914 dem Edersee weichen

Es ist eine alte und neue Kirche zugleich, die über dem Edertal in Bringhausen als eine der schönsten Dorfkirchen im Waldecker Land gilt.

1225 wurde erstmals eine Kirche erwähnt, nach alten Urkunden dem Apostel Paulus geweiht.

1726 wurde dann eine neue Kirche im alten Bringhausen erbaut, die 1914 wieder abgerissen wurde. Anlass war der Bau der Edertalsperre und die damit verbundene Überflutung von Altbringhausen.

Viele Kostbarkeiten wurden jedoch von der alten Kirche übernommen, so auch der bekannte Palmenaltar. Dieser ist eine Rarität in unserer Gegend und nur noch in der Kirche von Helsen anzutreffen.

Die eigenwillige Form geht auf den Wahlspruch des Fürsten Georg Friedrich zurück: Palmas sup pondere crescit (Die Palme wächst unter der Last).

1956 wurde die Kirche um vier Kunstschätze reicher. Die Kunstmalerin Hildegard Ferber schuf für das Langhaus vier Glasfenster mit farbigen Einlagen aus dem Leben Jesu: Geburt, Taufe, Auferstehung und die Salbung in Bethanien. Gestiftet wurden das Kirchenfenster damals von einem Gönner, dem Deutsch-Amerikaner Walter Mangel.


Quelle: Artikel aus der HNA Waldeckische Allgemeine aus der Serie Kirchen im Waldecker Land

siehe auch

Portal der Bringhäuser Kirche

Weblinks