Kirche Bömighausen

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Erst 1970 errichtet

Früher gingen die Bömighäuser in Neerdar in den GottesdienstÜber lange Zeit war die Gemeinde Bömighausen eine Filialgemeinde der St. Pankratiuskirche zu Neerdar. Noch im und nach dem Zweiten Weltkrieg gingen Bömighäuser dort in die Kirche. Es wird vermutet, dass auch die Toten des Dorfes zunächst in Neerdar beerdigt waren. Wann Bömighausen einen Friedhof bekam, ist nicht bekannt. 1860 beantragte der damalige Ortsvorstand eine eigene Glocke mit der Begründung: „Schon lange ist es gewiß der Wunsch eines jeden ordentlichen Christen in hiesiger Gemeinde gewesen eine Glocke zu besitzen, den wie schön ist nicht bei der Beerdigung einer Leiche, wen uns eine Glocke ein letztes Lebewohl nachruft…“ Die Kirche wurde 1970 in kurzer Zeit mit viel Eigenleistung der Gemeinde erbaut und am 21. November 1971 eingeweiht. Ein Gemeindeglied stiftete die Orgel, ein Paar legte 2004 anlässlich seiner diamantenen Hochzeit den Grundstock für den neu zu schaffenden Eingangsbereich. Weitere Spender schlossen sich an. Am Adventssonntag 2003 weihte Pfarrer Müller die neuen Glaskunstfenster ein. Ein anonymer Spender, der den Kirchenraum als zu trist empfunden hatte, hatte den Anstoß zur Umgestaltung gegeben. Aus der Initiative einer Gemeinde und mit eigener Kraft sei ein kirchliches Projekt entstanden, das, so habe es sich laut Pfarrer Müller der Hauptspender gewünscht, ein Stück mehr Heimatgefühl für Bömighausen entstehen ließ. Pfarrer Müller schätzt die Atmosphäre des Gotteshauses, die Wärme und Lebendigkeit ausstrahle.