Kirche Böhne

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Die mittelalterliche Kirche in Böhne wurde erstmals im Jahre 1464 urkundlich erwähnt, ist aber älter. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten wurde sie im Herbst 2011 wieder eingeweiht.

Glocke ließ Turm wanken

Böhner Kirche wurde im Jahr 1377 erstmals erwähnt

Im Mittelpunkt des Dorfes steht die Kirche, die bereits ab 1377 urkundlich erwähnt wird. In der Nordwand befindet sich eine Sakramentsnische, die ebenfalls auf die Vorreformation hinweist. Die Kirche wurde schon in früher Zeit nach Osten hin erweitert. Als der aus Fritzlar stammende Johann Hefenträger 1526 zuerst in Waldeck, seit 1531 in Wildungen Luthers Lehre verkündete und zum Reformator Waldecks wurde, ist auch Böhne evangelisch geworden.

Ein großes Ereignis muss für die Gemeinde das Gießen der Glocke im Sommer 1857 durch die Glockengießer Andreas Leopolde und Friedrich See gewesen sein. Die damals gegossene Glocke musste im Zweiten Weltkrieg abgegeben werden.

Im Jahr 1885 begann der Kirchturm beim Läuten bedenklich zu wackeln und wurde daraufhin erneuert. In den vergangenen Jahrhunderten gab es zahlreiche kirchliche Baumaßnahmen.

Böhne besitzt noch sehr altes Abendmahls- und Taufgerät, die Vasa Sacra (Heilige Geräte) aus dem 17. Jahrhundert. Das große Kruzifix mit der sehr ausgeprägt gestalteten Jesusfigur nimmt viel Raum ein in der kleinen Böhner Kirche. Es stammt vermutlich aus dem Ende des 17. Jahrhunderts.


Quelle: Artikel aus der HNA Waldeckische Allgemeine aus der Serie Kirchen im Waldecker Land

siehe auch

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