Kirche Armsfeld

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Die Kirche in Armsfeld gehört zu den drei ältesten Fachwerkkirchen in Hessen.

Vermutlich entstand der Kirchbau schon vor 1200, damals noch als Zehntscheune im Auftrag des Klosters Haina.

Evangelische Kirche Armsfeld

Die Kirche in Armsfeld. Sie wurde im Jahr 1587 errichtet. Um 1650 erhielt die Kirche den Vorraum und den Glockenturm

Im Jahre 1587 wurde die Kirche in Armsfeld dann neu als Fachwerkbau auf einem Bruchsteinsockel errichtet.

Über das Alter des Ortes gibt es einen ersten Hinweis auf einem Eckstein an der Ostseite der Kirche. Die gotische Inschrift lautet: „Dit Huiz steit in gotes hant izuio ernsfilden ist es genant“.

Um 1650 erhielt die Kirche den Vorraum und den Glockenturm und damit ihr heutiges Aussehen.

Nach Renovierungen 1953 und 1993 startete vor einigen Jahren eine umfassende Sanierung, als sich 2001 herausstellte, dass die Kirche einsturzgefährdet sei. Dazu wurden die Orgel und der Altaraufbau sowie weitere Kostbarkeiten der Einrichtung ausgelagert.

Der Altar soll aus der Malerschule des bedeutenden Waldecker Bildhauers Josias Brützel stammen. Das Kruzifix ist aus Armsfeld und stammt aus dem Jahr 1625.

Ein besonderes Kleinod in der Armsfelder Kirche ist die Orgel aus dem Jahre 1732, die einzige Barockorgel in der Waldecker Region mit noch weitgehend erhaltenen Pfeifen. Die Orgel ist die einzig erhaltene Denkmalorgel in Waldeck.

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