Kasseler Museumsnacht

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Allgemeines zur Kasseler Museumsnacht

Die Kasseler Museumsnacht ist eine seit dem Jahre 1999 Anfang September stattfindende Veranstaltung, an der insbesondere die Kasseler Museen bis etwa 24 Uhr geöffnet sind. Anfangs noch kostenlos, ist nun ein bestimmter Geldbetrag zu entrichten, der den Zugang zu allen beteiligten Museen und den darin stattfindenden Sonderveranstaltungen ermöglicht.

Die Kasseler Museumsnacht 2010 findet am Samstag 4. September statt.


Kasseler Museumsnacht 2010 am Samstag, 4. September

Beleuchtete documenta Kunstwerke
Zehn documenta-Außenkunstwerke wurden während der Museumsnacht von 20 bis 1 Uhr peu à peu in grellweißes Licht getaucht.

Die Illumination war durch das Engagement der K+S-Aktiengesellschaft (Kassel) möglich geworden. Das Bergbauunternehmen mit den Schwerpunkten der Kali- und Salzförderung hatte auch in der Vergangenheit die Museumsnacht unterstützt. K+S-Vorstandsvorsitzender Norbert Steiner freute sich, dass ein vielfältiges Kulturangebot selbst zu ungewöhnlicher Stunde möglich sei.

Insgesamt zwölf Werke der Weltkunstschau sind dauerhaft in Kassel geblieben. Auf zehn von ihnen wird während der Museumsnacht gezielt die Aufmerksamkeit gelenkt: Auf der Achse zwischen Karlsaue und Kulturbahnhof erstrahlten sie wie eine offene Bühne. Auf diese Weise wurde Kunst im Stadtraum erfahrbar.


Übersicht


Kasseler Museumsnacht 2011 am Samstag, 3. September

Erstmals öffnen zur Museumsnacht 2011 einzelne Ausstellungsorte bereits vor 17 Uhr. In den Vorjahren hatten sich zur regulären Öffnung um 17 Uhr so lange Schlangen vor z.B. dem Naturkundemuseum oder dem Museum für Sepulkralkultur gebildet, dass diese Standorte nur kurze Zeit später wegen Überfüllung den Einlass wieder stoppen mussten.

Das Kasseler Stadtmuseum und das Grimm-Museum zeigen gemeinsam eine Auswahl von Exponaten in der documenta-Halle, da beide Museen in diesem Jahr umgebaut werden und nicht zugänglich sind.

Erstmals in einem zuvor nicht gekannten Umfang präsentiert sich das Schillerviertel - die Gegend rund um die Erzberger Straße, Schillerstraße und Sickingenstraße - zur Museumsnacht. Hier sind in jüngster Zeit etliche Galerien und Kunststandorte entstanden. So zum Beispiel die Galerie TAS und der Loyal Arts Club (zeigt Kunstwerke aus Holz unter dem Titel "Woodanfall" an der Schillerstraße, die Galerie Coucou an der Werner-Hilpert-Straße und das "fensterzumhof" an der Erzberger Straße in einer ehemaligen Antennenfabrik. Die bekannte Clubs ARM und Lolita Bar feiern- wie immer zur Museumsnacht - ihr Hoffest, zu dem ebenfalls mehrere Künstler eingeladen sind.


Historie


Quellen und Links