Kasseler Kreuz

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wurde schon in den frühen 1930er Jahren so benannt, also vom "Beginn des Kasseler Autobahnbaues" an und ist die "Stelle in der Söhre" am Südrand vom Kasseler Becken, wo sich zwei wichtige Autobahnen kreuzen (sollten), also die von Norden nach Süden -die heutige Autobahn A7 und die von Westen nach Osten - die heutige Autobahn A44.

Dies "Kasseler Kreuz" (Benennung deutet echte Autobahnkreuzung an) war seinerzeit auch als nördlicher Bauanfang für dieses Teilstück des damals so benannten HaFraBa-Autobahn-Projekts definiert. Der Baubeginn war in 1935. Dieses Autobahnteilstück endete in Kirchheim nach ca. 60 Kilometern; die Arbeiten wurde an mehreren Stellen mehr oder weniger "gleichzeitig" begonnen.

War seinerzeit auch geplant, die "Autobahn A44" nach Osten - durch die Söhre, bzw. den "Söhrewald" - möglichst geradlinig und damit direkt bis in den Bereich Hessisch Lichtenau zu führen, ließ sich dies aber bisher aus vielen Gründen nicht durchsetzen; auch die neueste amtlich verkündete Planung sieht dies nicht vor.

In der Söhre erinnert bei Wellerode noch eine Brücke an den Baubeginn der ursprünglich geplanten Trasse in Richtung Eisenach.

Die aktuelle Vorplanung beabsichtigt zur Zeit wohl, den Verkehr vom KS-Kreuz quasi parallel und nah oder auch mit dann achtspurigem Ausbau der A7 "nach Norden" bis zum "Abgang der A44 nach Osten" zu führen; etwa im Bereich des heutigen Anschlusses Kassel-Ost der "Bundesstraße A7/Leipziger Straße".