Kassel-Waldkappeler Bahn

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Die etwa 50 km lange Bahnstrecke der Cassel-Waldkappeler-Eisenbahn (CWE) führte vom ehemaligen Kasseler Hauptbahnhof nach Waldkappel mit Anschluss an die Kanonenbahn.

Geschichte

Anfänglich wurde die ursprünglich 45,8 Kilometer lange Strecke von der privaten Cassel–Waldkappeler Eisenbahn (CWE) betrieben.

Im Jahre 1877 wurde auf dem Kasseler Forst mit der Anlage der Eisenbahnlinie Kassel - Waldkappel begonnen.

Als im Jahre l877 mit dem Bau der Kassel - Waldkappeler Eisenbahn begonnen wurde, musste ein großes Stück des Forstes (im heutigen Kasseler Stadtteil Forstfeld) für die Anlage des Bahnhofs Bettenhausen abgetreten werden, es blieb aber Kasseler Gebiet. Am 1. Dezember 1879 waren die Schienen gelegt, und es entstand der Bahnhof Bettenhausen.

Die Eisenbahnstrecke von Bettenhausen nach Waldkappel wurde am 1. Dezember 1879 eröffnet, der Anschluss zum Hauptbahnhof Kassel folgte am 15. März 1880[1]. In Walburg zweigte die Gelstertalbahn nach Großalmerode ab. In Waldkappel bestand der Anschluss an die Strecke EschwegeTreysa, die Teil der Kanonenbahn war.

Der letzte Personenzug auf der Kassel - Waldkappeler Bahn fuhr am 31. Mai 1985 von Kassel nach Eschwege.

1997 begann dann der Ausbau der Strecke zur Integration in den Kasseler Straßenbahnbetrieb, der am 8. Juni 2001 bis Helsa aufgenommen wurde, am 29. Januar 2006 auch auf der Strecke bis Hessisch Lichtenau. Die Strecke ist heute Bestandteil des RegioTram-Netzes.

siehe auch

Weblinks und Quellen



  1. Erinnerungen im Netz: Der Bahnhof Bettenhausen und die Cassel-Waldkappeler-Eisenbahn