Kasematten

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1381 baute Landgraf Heinrich auf dem Gelände des heutigen Hauses der Jugend einen Jägerhof. 1686 errichtete Landgraf Carl ein neues Gebäude, das hauptsächlich als Kastell diente.

Aus dem Südostflügel wurde nach 1757 ein großes Eingangstor, das bis heute erhalten ist. Während des Siebenjährigen Krieges besetzten die Franzosen Kassel, nutzen das Kastell als Lager für Pferdefutter. In den folgenden Jahrhunderten war das Gebäude Tuchfabrik, Gotteshaus, Artillerie-Kaserne und Staatsgefängnis. 1938 diente es als Volksspeiseanstalt und Untersuchungsgefängnis der Gestapo.

In einer Bombennacht 1943 brannte das Gebäude aus, wurde 1952 neu aufgebaut und als Haus der Jugend eingeweiht.