Karl der Große

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Karl der Große (747 - 814) war seit dem Jahre 768 König des Frankenreichs und wurde am 25. Dezember 800 durch Papst Leo III. in Rom zum Kaiser gekrönt.

Unter ihm erfuhr das Frankenreich seine größte Ausdehnung.

Sachsenkriege

Die Sachsenkriege Karls des Großen begannen mit dem Feldzug gegen die Sachsen im Sommer 772. Ob mit diesen kriegerischen Auseinandersetzungen von Anfang an eine Unterwerfung, Christianisierung und Eingliederung in das fränkische Reich geplant wurde, ist nicht sicher. Jedenfalls lassen die Sachsenkriege, die 32 Jahre währten, Karl den Großen oft nicht in bestem Licht erscheinen.

In der Geschichte der Region findet zumeist Erwähnung, dass Karl der Große 797/ 798 sein Heerlager bei Herstelle aufschlug. Als Heristal wurde der Ort Ende des 8. Jahrhunderts erstmals urkundlich erwähnt. Der nur wenige Meter von der Burg Herstelle entfernte Karlstein erinnert vermutlich an diesen Aufenthalt. Etwa an der Stelle der heutigen Burg wurde um 800 nach Christus die erste fränkische Burg an der Weser ("Heristallum Saxonicum") an dieser Stelle errichtet, wo wenige Meter entfernt aus der Felswand eine Klippe herausragt.

Auch die frühgeschichtlichen Sieburg, eine 140 Hektar große Hochfläche bei dem heutigen Bad Karlshafen, diente nach gegenwärtigem Forschungsstand möglicherweise Karl dem Großen als Winterlager.

siehe auch

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