Karl Oskar Blase

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Das documenta-Lexikon
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Karl Oskar Blase (* 24. März 1925 in Köln) ist ein bedeutender deutscher Grafiker und Hochschullehrer. Er hat an der documenta III und der documenta 8 teilgenommen.

Leben und Werk

Von ihm stammen zahlreichen Entwürfe für Poster, Signets, Kataloge und über 50 Briefmarken. Sein Name steht für die Kasseler Schule der Plakatgestaltung.

Ab 1958 war er als Dozent an der Werkkunstschule Kassel tätig, von 1966 bis 1992 als Professor für Kunst und visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel.

Als Künstler war Karl Oskar Blase zweimal auf der Documenta vertreten (1964 und 1987), viermal verantwortete er ihr Erscheinungsbild.

Karl Oskar Blase gehört zu den Künstlern, die schon zu Lebzeiten ein eigenes Grabmal für eine Begräbnisstätte in der Nekropole im Habichtswald entworfen haben.

Glas der Vernunft

Für den Kasseler Bürgerpreis "Das Glas der Vernunft" schuf er ein Glasprisma, das in einem rechtwinklig gefalteten Oktogon aus Edelstahl steht. Das Glas symbolisiert die Zerbrechlichkeit (der Vernunft), das Prisma, das das Licht bricht, erinnert aber auch an die analytische Kraft der Aufklärung.

siehe auch

Quellen und Links