Karl Friedrich Steinhofer

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Als Karl Friedrich Steinhofer (*05.04.1747, +19.02.1829) in den Dienst des Landgrafen Friedrich II. (1760–1785) eintrat, konnte er nicht ahnen, welche Bedeutung er einmal für den Bergpark Wilhelmshöhe und insbesondere seine Wasserspiele erlangen würde.

Er war zunächst Brunnenarbeiter, arbeitete sich aber allmählich nach oben. Er kümmerte sich um die Wasserversorgung bei Hofe und behob Schäden an den Rohrleitungen der Wasserspiele.

Unter Landgraf Wilhelm IX. (1785–1821), dem späteren Kurfürst Wilhelm I., schuf er dann seine Wasserfälle: zunächst den Berg- oder Waldwasserfall (1793), der heute seinen Namen trägt, dann weitere kleinere und schließlich den Neuen Wasserfall (1828), der nie richtig in Betrieb genommen werden konnte.

Karl Steinhofer lebte und arbeitete für die Wasserspiele. Als Inspektor der Wasserkünste befasste er sich nahezu rund um die Uhr mit deren Gestaltung. Da kam ihm entgegen, dass er unverheiratet war und in den Familien seiner Geschwister lebte. Der Lauf des Wassers im Bergpark war seine Passion bis zu seinem Tode.

Quelle

  • Uwe Feldner: Stadt-LEXIKON - (Fast) alles über KASSEL, erschienen im Herkules Verlag

siehe auch