Kantor Rohde - Park in Hofgeismar

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Eingang zum Park
Herbstimpression
Ruine
Aufgang zum Park

Der Kantor Rohde - Park in Hofgeismar liegt in der Nähe der Kreisklinik und ist etwa über den Schanzenweg gut zu erreichen.

Geschichte

Der Park ist der Schaffenskraft des Hofgeismarer Kantors Heinrich Rohde zu verdanken.

Heinrich Rohde wurde am 20, Oktober 1863 in Steinbach-Hallenberg geboren; er starb am 6. Januar 1946 in Hofgeismar. Hier war er in den Jahren 1891 bis 1923 Lehrer an der Stadtschule, aber auch Verfasser von Arbeiten zur Heimatgeschichte, Organist an der Altstädter Kirche, Kirchenchorleiter und Chorleiter des Gesangvereins Liederkranz. Von ihm stammt auch ein "Hofgeismar-Lied".

Aufgrund seiner Initiative wurde der ehemals wenig ansehnliche Bereich am "Schanzen" landschaftlich gestaltet und es entstand in der ehemals kargen Umgebung am Rande einer alten Lehmgrube ein "kleines Paradies" in einer parkähnlichen Anlage, in der sogar die Reste einer Ruine anzutreffen sind.

Schon in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelte sich der Park zu einem beliebten Ausflugsziel für die Hofgeismarer Bevölkerung.

Heute reicht die Bebauung fast an den Park heran.

Gedenkkreuz

Ein besonders schöner Blick auf Hofgeismar bietet sich von einem Kreuz, das im Jahre 1950 zum Gedenken an Heimatvertriebene am Rande des Parks aufgestellt wurde.

Auf einer Holztafel im unteren Bereich findet sich der Text:

„Zum Gedächtnis unserer Toten in der Heimat und aller Kriegsopfer. Herr, geleite uns heim!“

Literatur

  • Alt-Hofgeismar, Bilder aus einer vergangenen Zeit 1870 - 1925, herausgegeben und erläutert von Helmut Burmeister und Klaus-Peter Lange, Hofgeismar 1979, S. 82
  • Klaus-Peter Lange, Die Straßennamen der Stadt Hofgeismar, Hofgeismar 2009

siehe auch