Kanonenbahn

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Die militärstrategische Eisenbahnstrecke der sogenannten Kanonenbahn führte von Berlin bis Koblenz und weiter bis nach Metz.

Die offiziellen Bezeichnungen der Bahn in den Anfangsjahren waren “Berlin-Wetzlarer Eisenbahn” oder “Berlin-Coblenzer Eisenbahn”, zunehmend setzte sich aber die Bezeichnung "Kanonenbahn" durch.

Geschichte

Die Bahnstrecke wurde nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 und der dann erfolgten Einigung der deutschen Fürstentümer zum Deutschen Kaiserreich, unter Preußischer Führung und Kaiser Wilhelm I. mit großer Euphorie begonnen, verlor aber bald an Bedeutung. Regional war sie zumeist nur als Zubringerbahn wichtig, nicht zuletzt wegen der aus strategischen Gründen gewählten Trassenführung fernab von Ballungsräumen.

Ab dem Jahre 1875 trafen etwa auf der Strecke von Bebra nach Eschwege am Bahnhof Niederhone - seit dem Jahre 1938 "Eschwege-West" - die Strecken der "Kanonenbahn" und die "Bebraer Bahn" zusammen.

In Treysa kreuzte die Main-Weser-Bahn die Strecke der Kanonenbahn.

siehe auch

Weblinks