Kaiserin Kunigunde

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Seitenansicht der Stiftskirche

Kaiserin Kunigunde wurde um das Jahr 980 als Tochter des Grafen Siegfrieds I. von Luxemburg geboren; sie starb im Jahre 1033 in Kaufungen.

Im Jahre 1014 wurde sie im Petersdom in Rom von Papst Benedikt VIII. an der Seite ihres Gemahls, des Kaisers Heinrich II. zur Kaiserin gekrönt.

Im Jahre 1200 wurde sie von Papst Innozenz III. heilig gesprochen.

Stift Kaufungen

Tafel an der Stiftskirche

Geschichte

Als Stiftung des Kaisers Heinrich II. und seiner Gemahlin, Kaiserin Kunigunde wurde sowohl das Kloster der Benediktinerinnen als auch die Stiftskirche "Zum Heiligen Kreuz" in Oberkaufungen in den Jahren 1018 bis 1025 errichtet.

Kaiserin Kunigunde hatte das Kloster in Kaufungen gestiftet, nachdem sie ein Gelübde abgelegt hatte: bei einem Besuch der Kaufunger Pfalz war sie erkrankt und rang mit dem Leben. Sollte sie jemals wieder genesen, so gelobte die fromme Frau, so würde sie an dieser Stelle ein Kloster stiften.

Bereits ein Jahr später, 1018, wurde mit dem Bau der Klosterkirche begonnen. 1025 ist die Stiftskirche des Heiligen Kreuzes schließlich geweiht worden.

Seit der Übergabe des Stiftes an die Althessische Ritterschaft im Jahr 1532 pflegt das Ritterschaftliche Stift Kaufungen die religiöse Tradition dieser Stätte.

Zeittafel

  • 1008-1011: König Heinrich II. verlegt den königlichen Haupthof von Kassel nach Kaufungen.
  • 1017: Kunigunde gründet das Benediktinerinnen-Kloster im Königshof.
  • 1019: Baubeginn der Klosterkirche des Heiligen Kreuzes (Stiftskirche).
  • 1024: Kaisers Heinrich II. stirbt in der Pfalz Grona bei Göttingen.
  • 1025: Die Kirche des Heiligen Kreuzes wird geweiht; Kaiserin Kunigunde tritt als Nonne in das Kloster ein.
  • 1033: Kaiserin Kunigunde stirbt in Kaufungen.
  • ca. 1175: Nach schweren Schäden wird die Stiftskirche restauriert.
  • 13. Jh.: Nach erneuten Schäden wird die Stiftskirche zu einer gotischen Hallenkirche umgebaut.
  • Ende des 13. Jh.: Übergang der Vogtrechte an die hessischen Landgrafen. Das Kloster wird in ein Kanonissenstift ohne Ordensgelübde umgewandelt.
  • 1527: Aufhebung des Kaufunger Stiftes durch Landgraf Philipp I. den Großmütigen.
  • 1532: Übergabe des Stiftes an die Althessische Ritterschaft.

siehe auch

Stift Kaufungen - Ansicht

Weblinks