KZ Buchenwald - Außenkommando Kassel

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Das Konzentrationslager Buchenwald war eines der größten Konzentrationslager auf deutschem Boden. Es wurde zwischen Juli 1937 und April 1945 auf dem Ettersberg bei Weimar als Arbeitslager betrieben.

Außenkommando Kassel

Von Juli 1943 bis April 1945 gab es in Kassel ein Außenkommando des Konzentrationslagers Buchenwald.

Seinerzeit war das Lager auf drei Standorte verteilt: Die Zentrale lag im Druseltal in einem Fachwerkbau, in dem vorher eine Gastwirtschaft und heute Ferienwohnungen untergebracht sind.

Weitere Standorte waren zwei SS-Baracken am Panoramaweg, die heute von einer Firma genutzt werden, und drei inzwischen abgerissene Arbeitsbaracken unterhalb des Freibades Wilhelmshöhe.

Am 24. Juli 1943 wurden die ersten Häftlinge aus Buchenwald nach Kassel verlegt. Es handelte sich um ein Baukommando, das heißt, die Häftlinge mussten in Kassel Bauarbeiten für die SS erledigen.

Die Mehrzahl der 288 Häftlinge, die von 1943 bis 1945 in Kassel inhaftiert waren, kam aus Polen und Russland. Aber es waren auch Tschechen, Niederländer, Belgier, Franzosen und Deutsche darunter – viele von ihnen waren politische Gefangene. [1]

Der Adelige Josias Erbprinz zu Waldeck und Pyrmont war als höherer SS- und Polizeiführer im Wehrkreis IX (Hessen/ West-Thüringen) neben dem KZ Buchenwald auch für das Kasseler Außenlager zuständig. [2]

siehe auch

Weblinks und Quellen

Quellen

  1. HNA-online vom 24.7.2013: Es gehörte zum KZ Buchenwald - Das fast vergessene Lager in Kassel
  2. HNA-online vom 25.7.2013: Verbrechen im KZ-Außenlager Kassel - Nicht alle Täter verurteilt

Weblinks