KWS Saat AG

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Die KWS Saat AG mit Sitz in Einbeck und ihre Tochtergesellschaften produzieren Saatgut für Zuckerrüben, Mais, Öl- und Feldsaaten sowie für Getreide und Kartoffeln. Die Hauptumsatzbringer sind Zuckerrüben und Mais, Hauptabsatzmärkte Deutschland und Europa, gefolgt von Amerika. Das Unternehmen forscht an gentechnisch veränderten Pflanzensorten, wobei es vor allem um Krankheitsresistenz und Herbizidtoleranz geht. Der Umsatz wird jedoch hauptsächlich mit konventionellen Sorten erzielt. Der KWS-Vorstandssprecher sieht kurzfristig keine nennenswerten Absatzchancen für gentechnisch veränderte Sorten in Europa. Der alte Name Kleinwanzlebener Saatzucht AG wurde 1999 in das griffigere „KWS Saat“ geändert.


Geschichte

KWS wurde 1856 gegründet, als der Landwirt Matthias Christian Rabbethge die Aktienmehrheit an der Zuckerfabrik in Kleinwanzleben übernahm. Er brachte die Anteile in ein Unternehmen ein, in das sein späterer Schwiegersohn Julius Giesecke im selben Jahr eintrat. Seit 1993 ist das Unternehmen börsennotiert.

Geschäftszahlen der Gruppe 2004/2005 (30. Juni)

  • Umsatz: 495,3 Millionen Euro
  • Betriebsergebnis:56,33 Mio. Euro
  • Überschuss nach Anteilen Dritter: 33,58 Mio. Euro
  • Investitionen:36,9 Mio. Euro
  • Mitarbeiter: 2505 (Stand: 31.3.2006), davon 1158 in Deutschland


Aktie

Die Aktie wird im geregelten Markt gehandelt. Anzahl der Aktien: 6,6 Mio. Stück

Aktionärsstruktur:

  • 56,3 Prozent Familien Büchting, Arend Oetker, Giesecke
  • 10,6 Prozent Tessner Beteiligungs GmbH
  • 33,1 Prozent Streubesitz


Links

http://www.kws.de