KSV Hessen Kassel

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Fans des KSV Hessen Kassel auf der Tribüne im Auestadion. (Foto: J. Herzog)

Der KSV Hessen Kassel ist ein Fußballverein aus Kassel in Nordhessen und spielt 2020/2021 in der Fußball-Regionalliga.

  • Der KSV Hessen Kassel (die Löwen) ist ein reiner Fußballverein. Das war nicht immer so. Bis zum Konkurs 1993 bot der Verein den über 4.000 Mitgliedern die Möglichkeit in über 20 Sportarten ihren Hobbies nachzugehen. Aus der ehemaligen Fußballabteilung des KSV entstand der FC Hessen Kassel.
  • Der jetzige KSV wurde am 03. Februar 1998 neu gegründet und versteht sich als Nachfolgeverein des langjährigen Zweitligisten KSV Hessen Kassel.
  • Die Heimspiele des Vereins finden im altehrwürdigen Auestadion statt, das nach Beendigung der Renovierung etwa 18.000 Zuschauer fasst.


Geschäftsstelle

Logo des KSV Hessen Kassel

KSV Hessen Kassel e.V.

  • Frankfurter Straße 131
  • 34121 Kassel
  • Tel.: +49 (0)561 / 25474
  • Fax: +49 (0)561 / 28610871
  • geschaeftsstelle@ksv-hessen.de
Auestadion
(Foto: Günther Pöpperl)

Öffnungszeiten

  • Montags geschlossen
  • Dienstags von 10:00 bis 13:00 Uhr und von 15:00 bis 18:00 Uhr
  • Mittwochs von 10:00 bis 13:00 Uhr und von 15:00 bis 18:00 Uhr
  • Donnerstags von 10:00 bis 13:00 Uhr und von 15:00 bis 18:00 Uhr
  • Freitags von 10:00 bis 14:00 Uhr
  • Offizielle Homepage www.ksv-hessen.de

Geschichte

Die Vorgängervereine des KSV Hessen Kassel

Am 3. Juli 1893 wurde der FC Union 93 Kassel gegründet. 1895 kam es dann durch den Zusammenschluss mit dem FC Hassia 93 Cassel zum Casseler FV 95. Dieser fusionierte 1919 mit dem VfK Kassel zum SV Kurhessen Kassel.

Am 17. November 1945 beteiligte sich der SV Kurhessen Kassel an der Gründung der Sportgruppe Süd als Zusammenschluss mit den Vereinen CT-Hessen Preußen, Wassersportverein Wilhelmshöhe, Wintersportverein Wilhelmshöhe und Tennisclub Wilhelmshöhe. Die Sportgruppe Süd nannte sich 1946 in Verein für Leibesübungen Kassel um.

Nach der Fusion zwischen VfL Hessen Kassel (nicht zu verwechseln mit dem VfL Kassel aus Kirchditmold) und dem Kasseler SV Kassel ( (nicht zu verwechseln mit dem Kasseler SV 1951 e.V. aus Wehlheiden) am 23. November 1947 erhält der neue Verein den Namen KSV Hessen Kassel (Kasseler Sport-Verein Hessen Kassel).

(Diese Information ist bisher nicht ausreichend belegt) [1]

Frühe Siege und Niederlagen

Amateurfußballer des KSV Hessen, 1957 - Wann genau? Obere Reihe von links:Karl-Heinz Mainz 1955-1956 u. 1957-1960, Hellner, Schwarz,Gerhard Pilz, Heitmann, Obmann Walter Koch, Günter Heppe 1957-1958, (Mitte) Grimm, Sengler, Corell, (vorn) Franz Pavel 1956-1957, Naewie, unbekannt, unbekannt, unbekannt
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1950 qualifizierte sich der Verein erstmals für die zweithöchste Spielklasse, die damalige 2. Oberliga Süd. Von 1953 bis 1955 und von 1962 bis 1963 gehört der Verein der Oberliga Süd als damals höchste Spielklasse an es gab in dieser Zeit auch einen Nationalspieler Gustav Hensel.

Nach Gründung der Bundesliga 1963 wird der KSV vor dem Rekordmeister FC Bayern München Meister der nun zweitklassigen Oberliga Süd, scheitert in den Aufstiegsspielen zur Bundesliga jedoch an Hannover 96. Von 1974 bis 1980 gehört der KSV der drittklassigen Amateurliga Hessen an. Nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga Süd gelingt 1981 auch die direkte Qualifikation für die nunmehr eingleisige 2. Bundesliga.

Nachdem der KSV unter Trainer Timo Konietzka 1983 nur Vierter wird und damit knapp den Aufstieg in die Bundesliga verpasst, wiederholt sich dieses Schicksal unter Trainer Jörg Berger in den Jahren 1984 und 1985 gleich zweimal. Für den Verein und die Region besonders traumatisch war dabei die Saison 1984/1985: Vor dem letzten Spieltag war Hessen Kassel noch Tabellenführer, mußte jedoch beim Tabellenvierten 1. FC Nürnberg auswärts spielen. Mit der 0:2 Niederlage rutschte der KSV erneut auf den vierten Tabellenplatz ab und verpasste den Bundesligaaufstieg. Nach einem fünften Platz 1986 folgte dann 1987 der erneute Sturz in die Drittklassigkeit.

Nachdem der KSV in der Saison 1989/1990 noch einmal zweitklassig war, folgte im Juli 1993 der Bankrott des KSV Hessen Kassel. Der Nachfolgeverein FC Hessen Kassel darf in der Oberliga Hessen weiterpielen, schafft die Qualifikation für die neue Regionalliga Süd (1994), muß jedoch 1997 Insolvenz beantragen. Am 24. November 1997 wird der Verein im Register gelöscht, drei Monate später wird der heutige Verein gegründet.

Neugründung 1998

Nach der Neugründung (1998) wurde der KSV Hessen Kassel in die Kreisklasse (8. Klasse) eingestuft. Nach viermaligem Aufstieg in Folge spielt der Verein seit 2002 wieder Fussball in der nun viertklassigen Oberliga Hessen. In den Jahren 2003 und 2004 verpasste die Mannschaft den ersten Platz dieser Liga und damit den Aufstieg in die Regionalliga nur knapp. Zum Ende der Saison 2004/2005 kämpfte der Klub gegen den Abstieg aus der Oberliga, sicherte sich aber den Klassenerhalt am drittletzten Spieltag.

Zum Bau eines neuen Vereinsheims 2010

Vom Juli 2010 an bauten die Löwen an einem neuen Funktionsgebäude an der Damaschkestraße 37. Das neue Vereinsheim ist 700 Quadramater groß. Darin sind Duschen für die erste und zweite Mannschaft, die Frauenmannschaften und die Jugendmannschaften. Der Trainigsplatz der ersten Mannschaft grenzt direkt an dem Neubau. Das Vereinsheim war im Frühjahr 2011 bezugsfertig.
siehe dazu auch:


siehe dazu ausführliche Informationen im Artikel Auestadion.


Am 15. Juli 2014 im Auestadion Kassel - KSV Hessen Kassel gegen den BVB
Foto: Günther Pöpperl


KSV Hessen Kassel in der Regionalliga 2020/2021

Insgesamt bietet das Auestadion Kassel ca. 18.440 Zuschauer Platz, dabei gibt es etwa 8.440 Sitzplätze.
Foto: Günther Pöpperl
Tobias Damm
Foto: Lothar Koch

Heute ist der KSV Hessen Kassel ein reiner Fußballverein. Die erste Fußballmannschaft spielte 2020/2021 in der Regionalliga Südwest. Spielstätte der unter dem Beinamen „Löwen“ bekannten Mannschaft ist das Auestadion.

Tobias Damm: KSV-Trainer seit 9.Oktober 2019

Tobias Damm (* 30. Oktober 1983 in Homberg (Efze)) ist ein deutscher Fußballspieler auf der Stürmerposition. Er steht beim KSV Hessen Kassel unter Vertrag und ist seit 9.Oktober 2019 Trainer des KSV Hessen Kassel.


Regionalliga Südwest 2020/2021

  • KSV Hessen Kassel
  • TSV Eintracht Stadtallendorf
  • TSV Steinbach Haiger
  • FC Gießen
  • SC Freiburg ||
  • FSV Frankfurt
  • Kickers Offenbach
  • FSV Mainz 05 ||
  • FC Bayern Alzenau
  • TSV Schotten Mainz
  • SV Elversberg
  • TC 08 Homburg
  • FC-Astoria Walldorf
  • TSG 1899 Hoffenheim ||
  • TK Pirmasens
  • TuS RW Koblenz
  • SSV Ulm 1846
  • TSG Balingen
  • Bahlinger SC
  • SG Sonnenhof Großaspach
  • VfR Aalen
  • VfB Stuttgarr ||


Vorläufiger Kader KSV Hessen Kassel Fußball-Regionalliga Südwest in der Saison 2020/2021


Nachrichten 2020/2021

Trainer und Spieler 1946 - 2020

siehe auch

Weblinks und Quellen

Quellen

  1. Informationen zu den Vorgängervereinen des KSV auf de.wikipedia.org

Weblinks