Küchengraben

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Jede Menge los war früher im Winter auf dem Küchengraben in der Karlsaue. Hier trafen sich die Kasseler zum Schlittschuhlaufen. Auf dem nahezu stehenden Gewässer bildete sich wie heute relativ schnell eine tragfähige Eisschicht. Wenn die Polizei das Eis freigab, wurde das in der Zeitung veröffentlicht. Im vorderen Teil des Küchengrabens (Richtung Orangerie) war das Eislaufen umsonst, dahinter kostete es 20 Pfennig.

Warum heißt er "Küchengraben"?

Zusatz, keine Antwort; in "Das Stadtbuch Kassel" habe ich gelesen, dass Landgraf Friedrich II. ab 1765 den so genannten Küchenpavillion erbauen ließ; kann sein, dass das mit dem Küchengraben zusammenhängt. - Zs.v.

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