Kötersitz

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Kötersitz um 1910
Köter (auch Koder, Köder, Kodener) hießen Kleinbauern, die Besitzer ein "Kote" waren. Eine "Kote" (niederdeutsch "Kate", in Hessen vielfach auch ein "Koden" genannt) bezeichnete zunächst nur ein einfaches Haus ohne Ländereien. Sehr bald wurde aber mit dem Begriff eine kleinbäuerliche Hofreite beschrieben, der auch Ackerland zugewiesen war. Es handelte sich hierbei meist um Neuland oder Rodland. Die gesamte Besitzung wurde dann als Kötersitz bezeichnet.