König Konrad I.

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König Konrad I. hielt sich am 18. Februar 913 in dem befestigten Königshof "Chassella" an der Fulda auf und unterzeichnet zwei Urkunden, die als die ältesten bekannten schriftlichen Dokumente zur Geschichte der Stadt Kassel gelten.

Aus den Urkunden geht der Ort ihrer Ausstellung, Chassalla oder Chassella, hervor. Beide Schriftstücke, die Kassel zwar nicht unmittelbar betreffen, aber auf Kassel als Ort ihrer Ausstellung hinweisen, sind damit die ersten, die die Existenz der späteren Stadt belegen.

Die Geschichtsforschung geht davon aus, dass Kassel zunächst ein Königshof an der Fulda war, aus dem heraus dann später die Stadt entstand. Seine genaue Lage und seine Größe sind bis heute nicht bekannt.

Geschichte

Konrad I. (* um 881) war ab dem Jahre 906 Herzog von Franken (und zugleich Graf im Hessengau) sowie von 911 bis 918 König des Ostfrankenreichs.

Er war der älteste Sohn des Grafen Konrad (der Ältere) von Fritzlar aus dem Hause der Konradiner. Im Jahre 913 heiratete er die schwäbische Grafentochter Kunigunde.

Konrad I. starb am 23. Dezember 918 in Weilburg und wurde im Kloster Fulda beerdigt.

Seine Herrschaft bildete den Übergang von den Karolingern zu den Ottonen.

siehe auch

Weblinks