Jungfernkopf

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Kassel Jungfernkopf Wappen-klein.jpg

Jungfernkopf ist ein Stadtteil von Kassel mit einer Fläche von etwa 1,8 Qudratkilometern.

Geografie

Bevölkerung

(Stand: 31. Dezember)

2005: 3747 Einwohner

2010: 3813 Einwohner (Ausländeranteil: 150 Einwohner = 3,9 Prozent)

Lage

Der Stadtteil liegt im Norden Kassels zwischen den Stadtteilen Harleshausen, Rothenditmold, Nord-Holland und dem nördlich angrenzenden Gebiet der Stadt Vellmar.

Ortsbild

Das Erscheinungsbild des Jungfernkopfes ist geprägt von Einfamilienhäusern und wenigen Mehrfamilienhäusern, die oft freistehend von einem Garten umgeben sind. Bemerkenswert ist der häufige Einsatz von Hecken als Sichtschutz. Da der Jungfernkopf eine bergige Struktur aufweist, sind die Häuser häufig auf Grundstücken mit teils hoher Steigung gebaut. Der Jungfernkopf ist bei Familien sehr beliebt. Es gibt vier große Spielplätze, die sich über die Fläche verteilen. Neben dem Wäldchen und dem Geilebach gibt es den Wasserbehälter und den Spielplatz unter diesem als Naherholungsgebiete.

Der Jungfernkopf weist weniger Geschäfte als der benachbarte Stadtteil Harleshausen auf. Im Westen liegen einige Geschäfte wie der Tegut und der Penny-Markt, sowie ein Kiosk, ein Reisebüro, ein Getränkemarkt, ein Floristikgeschäft, uvm. Zentral im Jungfernkopf gibt es kaum Geschäfte. Nördlich an den Jungfernkopf grenzt Vellmar - West, wo es einige Geschäfte gibt, die auch von Jungfernköpfern genutzt werden.

Im Gebiet des Jungfernkopfes gibt es auch einige Schrebergärten, abgegrenzt werden sie nach Westen durch den Frasenweg. Die den Jungfernkopf durchquerende Bahnstrecke wird auf Höhe der Waldecker Straße durch einen Tunnel unterquert und auf Höhe des Kieferweges durch eine Fußgängerbrücke überquert.

Geschichte

Der Stadtteil Jungfernkopf wurde im Jahre 1981 aus Teilen des Gebiets des damaligen Verwaltungsbezirks Harleshausen gebildet. Wie Jungfernkopf erhielten 1981 alle Kasseler Stadtteile einen neuen Status mit stadtteilbezogen gewählten Ortsbeiräten und OrtsvorsteherInnen.

Urprünglich entstand der Stadtteil Jungfernkopf im 20.Jh. aus vier (fünf) Siedlerbezirken in den Gemarkungen Harleshausen und Kassel:

In der Gemarkung Harleshausen:

  1. Das Siedlungsgebiet der Siedlergemeinschaft Osterberg
  2. Das große Siedlungsgebiet des Bereichs "Wegmanns Park", des ehemaligen ummauerten Wegmannschen Obstparkes beidseitig der Wegmannstraße und Kanzelweg
  3. Das Siedlungsgebiet der Siedlergemeinschaft Jungfernkopf an Sandweg, Beerenberg, Kesselbreite, Steffensbreite und Güntersloh.

In der Gemarkung Kassel:

  1. Das Siedlungsgebiet Jungfernkopf-Nordend südl. der Schenkebierstanne und des "Haus Nordend" früher "Kaffee Nordend"
  2. Das Siedlungsgebiet Nordend "Bei den Weidenbäumen ,Oberer und Unterer Nordendweg"

ÖPNV

Die Buslinien 19, 28 und 41 fahren durch den Jungfernkopf. Diese Linien sollen durch die Liniennetzreform der KVG entfallen und einige Haltestellen durch die neue Linie 12 abgedeckt werden. Ebenfalls gibt es seit dem 13. Dezember 2008 eine Haltestelle, an der die Regiotramlinien RT3 und RT4 halten.

Gewässer

Öffentliche Gebäude

Politik

Oberbürgermeister und Magistrat

Oberbürgermeister der Stadt Kassel von 2005 bis 2017 ist Bertram Hilgen, SPD.

Der Oberbürgermeister hat den Vorsitz im Magistrat, der Verwaltungsbehörde der Stadt. Der Kasseler Magistrat setzt sich zurzeit aus fünf hauptamtlichen und 13 ehrenamtlichen Magistratsmitgliedern zusammen, die die Bezeichnung Stadträtin bzw. Stadtrat führen.

Außer dem Oberbürgermeister werden alle Mitglieder des Magistrats von der Stadtverordnetenversammlung gewählt.

Am 5.3.2017 wurde Christian Geselle, SPD zum neuen Oberbürgermeister der Stadt Kassel gewählt; er erhielt im ersten Wahlgang 56,6 Prozent der abgegebenen Stimmen. Damit wird Geselle Nachfolger des langjährigen SPD-Oberbürgermeisters Bertram Hilgen, der seinen Platz im Juli offziell räumen wird.

siehe auch

Stadtteilgrenzen und Straßen

Der Jungfernkopf wird im Westen von der L3234 (Obervellmarer Straße) begrenzt. Die Grenze verläuft dann die Wegmannstraße entlang bis zur Nordostecke des Friedhofs Harleshausen um dann an der östlichen Friedhofsgrenze entlang über die Wiese den Geilebach zu erreichen.Danach bidet im Süden der Geilebach die Grenze zu Harleshausen. Im Osten begrenzen die Gleise der Deutschen Bahn, Bahnstrecke Kassel-Göttingen (ehemalige Hannoversche Südbahn)und ICE-Strecke Hannover-Würzburg , nördlich des Ausbesserungswerkes der Deutschen Bahn (Eisenbahnausbesserungswerk Rothenditmold) den Stadtteil Jungfernkopf. Die Grenze verläuft dann an der Straße Bei den Weidenbäumen, kreuzt die Bahnstrecke nach Warburg (Bergisch-Märkische-Eisenbahn) und erreicht von dort den Eisenbahnweg, wo die westliche Seite bis Steffensbreite zu Jungfernkopf gehört. Die Grenze folgt von hier aus der Steffensbreite bis zur Straße Zum Feldlager,deren östliche Seite hier dem Jungfernkopf zusteht bis Kiefernweg,auf dessen Straßenmitte die Stadtteilgrenze wieder auf die L3234 führt.

Veranstaltungen

  • Im Jahre 2012 fand der Tag der Erde im Stadtteil Jungfernkopf statt. Nach Angaben des Veranstalters besuchten 30.000 Menschen das Umwelt- und Kulturfest.
  • Bis zum Jahr 2015 fanden immer in den Sommerferien Ferienspiele statt. Da jedoch viele der Organisatoren aufgrund ihres Alters ausstiegen und sich keine neue fanden, ist die Situation der Spiele noch ungewiss (Stand: Juli 2015). Dennoch gibt es viele Veransatlter, die, wie jedes jahr, unterschiedlichste Aktivitäten anbieten möchten.

Vereine und Parteien

Parteien

Vereine

  • Sportschützenverein Jungfernkopf
  • Geflügelzüchterverien

Weblinks


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