Julia Drinnenberg

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Julia Drinnenberg, geboren 1949 in Oberhausen, zeichnet, karikiert, illustriert und ist Comic-Autorin.

Inzwischen sind zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitungen und Zeitschriften sowie mehrere Bücher erschienen, darunter auch das im Jahre 2005 von Helmut Burmeister herausgegebene Buch "Märchenhaftes Hofgeismar" mit ihren Zeichnungen.

Mit Ehemann und 3 Kindern lebt Julia Drinnenberg seit 1974 in Hofgeismar.

Julia Drinnenberg arbeitet seit 1988 als Karikaturistin (HNA, taz, Evangelische Medienzentrale u. a.), als Comic-Zeichnerin und Illustratorin für verschiedene Verlage.

Aus Leben und Werk

Biografisches

Julia Drinnenberg wurde 1949 in Oberhausen geboren und wuchs in Marsberg auf. Nach dem Abitur im Jahr 1970 begann sie ein Grafikstudium in Kassel, wechselte zur Kunsterziehung und schloss ihr Studium mit dem Staatsexamen ab. Bis 1978 leitete sie die ehemalige Familienbildungsstätte Hofgeismar, seit 1988 arbeitet sie als Karikaturistin.

Hofgeismarer Bürgerpreis für Julia Drinnenberg

Zeichnerin hält die Erinnerung an die von Nazis ermordeten jüdischen Mitbürger wach

Artikel in HNA-online vom 15.1.2011 [1]

Hofgeismar. Julia Drinnenberg, die in der Region bekannte Zeichnerin, Illustratorin und Karikaturistin, ist mit dem Bürgerpreis 2011 der Stadt Hofgeismar ausgezeichnet worden.

Die Sprecherin des runden Tisches gegen Ausländerfeindlichkeit, Rassismus und Gewalt war maßgeblich daran beteiligt, dass im vergangenen Jahr die Aktion Stolpersteine in Hofgeismar ins Leben gerufen wurde. Am 9. September wurden die ersten 21 Messingplatten mit Namen, Geburtsjahr und Todesjahr vor Häusern verlegt, in denen bis zu ihrer Deportation in Konzentrationslager jüdische Mitbürger der Stadt Hofgeismar gelebt hatten.

In akribischer Recherchearbeit hatte Julia Drinnenberg Namen und Adressen der Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft ermittelt. Beachtung fand die neue Bürgerpreisträgerin auch mit ihrem Buch "Stätten der Erinnerung - Gedächtnis einer Statt" über die Opfer der Nazi-Herrschaft in Hofgeismar.

Mit dem Bürgerpreis werden jährlich anlässlich des Neujahrsempfangs der Stadt Menschen geehrt, die sich in besonderer Weise durch ehrenamtliches, soziales oder umweltpolitisches Engagement auszeichnen und als öffentliche Vorbilder gelten. (geh)

Auf der Homepage des Hofgeismarer Stadtmuseums [2] werden zahlreiche Fotografien gezeigt, die anlässlich des 70. Jahrestags der Reichspogromnacht von Julia Drinnenberg im Rahmen einer Fotoausstellung zusammen gestellt wurden und die Häuser der jüdischen Bürger damals und heute zeigen. >>zu den Bildern

Veröffentlichungen

  • Julia Drinnenberg, Stätten der Erinnerung - Gedächtnis einer Stadt, Die Opfer des Nationalsozialismus in Hofgeismar, 1. Auflage, Hofgeismar 2010
  • Chaim/Imek Segal: Chaim heißt Leben. Ein jüdisches Schicksal in Boryslaw und ein Neuanfang in Hofgeismar, Redaktion: Julia Drinnenberg, Hofgeismar/ Toronto 2012
  • Weitere Veröffentlichungen auf de.wikipedia.org

siehe auch

Weblinks und Quellen

Quellen

  1. Hofgeismarer Bürgerpreis für Julia Drinnenberg
  2. Zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus in Hofgeismar - www.museum-hofgeismar.de

Weblinks