John McCracken

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Das documenta-Lexikon
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John McCracken ist ein amerikanischer Maler (Jahrgang 1934). Er nahm an der documenta 12 teil.[1]

Werk

John McCracken gehört zu den Malern, die die documenta 12 dominierten. Seine Arbeiten sind in den unterschiedlichsten Zusammenhängen zu sehen. Neben einigen frühen ornamentalen Malereien, die aus Firmenlogos abgeleitet wurden, sieht man vornehmlich glänzende und spiegelnde Bildobjekte, die unter anderem an Minimalskulpturen etwa eines Donald Judd erinnern. McCracken begann 1966 die Arbeit an diesen Bildobjekten.

Im Unterschied zu den anderen Minimalkünstlern stellt McCracken seine Objekte in langwierigen Prozessen her. Sie bestehen meist aus Sperrholz und Fiberglas, werden abgeschliffen, wieder mit Lack überzogen und wieder abgeschliffen und erneut bemalt.

Intention

Ziel von McCracken ist, der körperlosen Farbe zur reinen Form zu verhelfen. Einerseits schließt die glänzende Farbe den Körper fest ab, zum anderen öffnet sich die farbige Oberfläche zur Umwelt, indem sie den Raum spiegelt. Am extremsten leistet dies die Skulptur, die in die Eingangshalle des Fridericianums gestellt wurde. John McCracken sieht seine Malskulpturen Schöpfungen, die von Außerirdischen stammen könnten.

siehe auch

Weblinks und Quellen

  1. McCracken im documenta Archiv