Johannes Rhenanus

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Johannes Rhenanus (* etwa 1528 in Melsungen; † 29. April 1589 in Bad Sooden-Allendorf; eigentlich Johann Rheinland) war Salinist, Theologe und Autor.

Werdegang

Als Pastor

Nach dem Studium der Theologie in Marburg wurde er 1553 durch Adam Krafft ordiniert und war zunächst in den Jahren 1553 und 1554 als Zweitpfarrer in seiner Heimatstadt tätig. 1555 wurde er dann zu Pfingsten in sein neues Pfarramt in „Allendorf in den Soden“, wie Bad Sooden-Allendorf damals hieß, eingeführt. Unter Landgraf Philipp I., der ihn 1555 nach „Allendorf in den Soden“ versetzt hatte, wurde er hier im Jahre 1559 zum Salzgreben ernannt und mit besonderen Aufgaben betraut, weiterhin erhielt er ab 1561 auch die Mitaufsicht über das Salzwerk, auch um veraltete Arbeitsweisen zu verbessern.

Noch vor seinem Tod im Jahre 1567 regte Philipp I. an, dass Rhenanus seine Kenntnisse über die Salzgewinnung niederschreiben sollte. So entstand 1568 eine mehr als 2000-seitige „Salzbibel“ .

Ehe und Familie

In erster Ehe war Rhenanus ab 1566 mit Catharina Braun, der Tochter des Melsunger Rentschreibers Jost Braun verheiratet, mit der er fünf Kinder hatte. Nach deren Tod in 1586 war er in zweiter Ehe mit Catharina Schott, geb. von Löwenstein, verheiratet.

Begräbnis

In der Soodener Kirche St. Marien wurde Johannes Rhenanus nach seinem Tod im Jahre 1589 begraben.

siehe auch

Weblinks und Quellen