Johann Andreas Engelhardt

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Johann Andreas Engelhardt, geb. 1745, war im 18. Jahrhundert landgräflicher Baumeister in Hessen-Kassel. Sein Vater war der Mühlenmeister der Unterneustädter Mühle, Johann Adam Engelhardt, die Mutter Johanne Marie war eine geb. Becker.

Am 17. Januar 1766 trat Johann Andreas Engelhardt, zu einem Salär von 100 Reichstalern in landgräfliche Dienste. Zwölf Jahre später, im Jahre 1778 bestellte ihn Landgraf Friedrich II. zum Bauverwalter.

Johann Andreas Engelhardt verstarb im Jahre 1813 und wurde laut Kasseler Wochenblatt auf dem Friedhof der Unterneustädter Gemeinde in Kassel am 6. November 1813 beigesetzt. [1]

Bauwerke

Nach den Plänen von Johann Andreas Engelhardt entstanden das Amtshaus in Homberg/ Efze, besonders aber eine Reihe von Kirchbauten, beispielsweise in Zennern. Die sogenannten geistlichen Gebäude, die zum herrschaftlichen Bauwesen gerechnet wurden, beanspruchten einen erheblichen Teil seiner Arbeitszeit. [2]

Weiterhin reichte seine Zuständigkeit als Distriktsbaumeisters für alle Baumaßnahmen an den herrschaftlichen Gebäuden seines Bezirks, beispielweise auch die Instandhaltung des Jagdschlosses Karlshof in Wabern.

Literatur

siehe auch

Weblinks und Quellen

Quellen

  1. Informationen auf www.erinnerungen-im-netz.de
  2. Kathrin Ellwardt, Johann Andreas Engelhardt – ein landgräflicher Baumeister in Hessen-Kassel um 1800, in: Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte (ZHG) Band 105 (2000), S. 101-134, S. 113

Weblinks