Jimmie Durham

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Das documenta-Lexikon
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Jimmie Durham ist ein Künstler aus den USA (Jahrgang 1940), der an der documenta IX teilgenommen hat.


Leben

Der Cherokee, der sich zunächst Theater und Performances verschrieb, führte ein unstetes Leben zwischen den USA, Mexiko und Europa.

Werk

Durham schafft Skulpturen, er ist Poet, Essayist und politischer Aktivist für die Belange der Indianer. Ausgebildet wurde er an der École des Beaux-Arts in Genf. Seine erste Einzelausstellung als bildender Künstler hatte er 1965. Mit Klischees über indianische Volkskunst räumte Durham, der durch Installationen aus seltsam erscheinenden Objekten bekannt ist, gründlich auf. In den 1970er-Jahren war er für das „American Indian Movement“ tätig und auch Repräsentant der Indianer bei den Vereinten Nationen.[1]

This Stone is from the Mountain / This Stone is from the Red Palace

Durham, der häufig mit dem Material Stein gearbeitet hat, wirft mit dieser eher unauffälligen Arbeit einen ironischen Blick auf die Kultur des Konservierens von Kunstwerken und des ehrfürchtigen Erschauerns im Angesicht ausgestellter Kunstobjekte.

Arbeiten mit ähnlicher Thematik zeigte er auf der 50. Biennale in Venedig.

siehe auch

Weblinks und Quellen

  1. Aus HNA.de vom 26. Oktober 2011: Apfelbäume für die documenta