Jean-Paul-Schule

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Die Jean-Paul-Schule ist eine staatlich genehmigte Schule für Erziehungshilfe und Lernhilfe, in der auf Grundlage der Waldorfpädagogik Kinder und Jugendliche unterrichtet werden, denen das Lernen oder das Leben in der Gemeinschaft schwerfällt. Es handelt sich um eine spezielle Förderschule in Kassel.

Geschichte

Die Jean-Paul-Schule wurde 1982 von Lehrern des Instituts Lauterbad, einem heilpädagogisches Heim im Kasseler Habichtswald, mit Eltern und anderen Vereinsmitgliedern gegründet. Die erste Klasse begann mit vier - später mit fünf Kindern in Räumen der "Fähre" in Kassel-Wehlheiden. Nach und nach wurden neue Klassen aufgemacht und an verschiedenen Standorten unterrichtet. Im Jahr 1988 fanden die damals etwa 100 Kinder mit ihren Lehrerinnen und Lehrern im Stadtteil Kirchditmold im "Katharinenhaus" ein gemeinsames Dach.

In der Mitte der 1990er-Jahre wurde deutlich, dass der Standort im Katharinenhaus für die Schulgemeinschaft zu klein war. Auf der Marbachshöhe, in Gebäuden einer ehemaligen Kaserne, wurde das jetzige Schulhaus erbaut und eingerichtet. Im Jahr 2000 wurden mit Hilfe der Aktion Mensch und einigen Stiftungen in einem zweiten Bauabschnitt aus ungenutzten Flächen im ehemaligen Turnhallenkomplex ein kombinierter Festsaal/Eurythmieraum sowie ein zusätzlicher Klassenraum und ein Naturwissenschaftsraum eingerichtet. In 2004 wurde das Schulhaus verlängert und sechs neue Räume wurden dazugewonnen.

Seit 2001 gibt es auch eine Klasse, in der Schüler der Jean-Paul-Schule mit anderen Jugendlichen den Realschulabschluss erwerben können.

Galerie - historische Bilder

siehe auch

Weblinks und Quellen

www.jean-paul-schule.de