Jüdische Gemeinde in Eimelrod

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In Eimelrod, heute ein Ortsteil von Willingen, bestand eine kleine jüdische Gemeinde bis 1938. Die Entstehung der Gemeinde beziehungsweise der Synagoge wird etwa 1780 datiert.

Im 19. Jahrhundert bestanden eine Synagoge, eine jüdische Schule (Religionsschule), ein rituelles Bad und ein Friedhof.

Um 1924 gehörten zur jüdischen Gemeinde 20 Personen (4,1 % von insgesamt 486 Einwohnern), 1933 lebten 14 jüdische Personen in Eimelrod (2,9 % von insgesamt 484 Einwohnern). Beim Novemberpogrom 1938 wurde die Synagoge zerstört. 1939 wurden noch zwei jüdische Einwohner gezählt, die 1941 über das "Sammellager" in Wrexen deportiert wurden.

In der NS-Zeit sind aus Eimelrod umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad Vashem, Jerusalem und den Angaben des "Gedenkbuches - Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945"):

  • Lieselotte Cossen
  • Marianne Anneliese Cossen
  • Lieselotte Ria Cossen
  • Max Cossen
  • Paula Cossen geb. Meijer
  • Dina Kratzenstein geb. Straus
  • Julius Schild
  • Leopold Schild
  • Max Schild
  • Rosa Schild geb. Meyer
  • Siegfried Schild
  • Johanna Sternfeld
  • Bernhard Straus
  • Friedel Straus
  • Hermann Straus
  • Hugo Straus
  • Irmgard Straus
  • Julius Straus.

Quelle