Ittergau

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Ruine der Itterburg
Ruine der Itterburg

Der mittelalterliche Ittergau lag an der mittleren Eder im Norden von Hessen, benannt nach dem Nebenfluss der Eder, der Itter.

Orte im Ittergau

Orte im Ittergau waren u. a. :

Der Stammsitz des Adelsgeschlechts von Itter im 11. Jahrundert war vermutlich auf der „Oberen Burg“ bei Obernburg, ab 1126 dann die Itterburg, heute Ruine bei Thalitter (einem Ortsteil der Gemeinde Vöhl).

Die Herrschaft Itter

Das Gebiet der Gemeinde Vöhl, im Landkreis Waldeck-Frankenberg südwestlich von Kassel gelegen - deckt sich im Wesentlichen mit dem der alten Herrschaft Itter, die sich im Hochmittelater im vormaligen Ittergau ausbildete. Nach dem Aussterben der Herren zu Itter wurde das Gebiet zwischen Hessen und Kurmainz geteilt. Nach zwischenzeitlicher Verpfändung an die Grafen von Waldeck und die Wolff von Gudenberg, gelangte die Herrschaft Itter 1589 an Hessen.

Literatur

  • Ulrich Bockshammer: Ältere Territorialgeschichte der Grafschaft Waldeck, Schriften des Hessischen Amts für geschichtliche Landeskunde, Marburg 1958

siehe auch

Weblinks