Istha

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Die Kirche in Istha

Istha am Fuße des 523 Meter hohen Isthabergs ist ein Stadtteil von Wolfhagen mit etwa 950 Einwohnern.

Geschichte

2011 feiert Istha seinen 888. Geburtstag. Der Ort wurde im Jahr 1123 erstmals als Isede (später Isithe, Iste, Hyste oder Yste)in den Urkunden des Klosters Hasungen erwähnt. Die Stammsilbe „Is“ entspricht dem heutigen Wort "Eis".

Der Südhang des Isthaberges war jedoch schon früher besiedelt, wie der in der Gemarkung Schafswäsche gefundene und mit geheimnisvollen Zeichen versehene Menhir von Istha (Regionalmuseum Wolfhager Land) beweist.

  • Eine Übersicht zur Ortsgeschichte findet sich unter: www.istha.de.

Infrastruktur und Wirtschaft

  • 43 Land- und Forstwirtschaftsbetriebe
  • acht Handwerksbetriebe
  • drei Diensleistungsunternehmen (sie stellen etwa 50 Arbeitsplätze)
  • Getränkemarkt
  • Metzgerei
  • Tankstelle
  • Kfz-Werkstatt
  • Autohandel
  • Kindertagesstätte

Kirche

Sehenswert ist die evangelische Kirche in Istha, eine barocke Saalkirche aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts mit romanischem Turm.

Kirmes

Seit wann genau in Istha Kirmes gefeiert wird, ist nicht bekannt. Wohl aber, dass das Fest eine Jahrhundert alte Tradition hat. Bis Mitte der 1960er-Jahre fand die Kirmes immer im September als Kirchweih- beziehungsweise Erntedankfest im Saal der einstigen Gaststätte "Schöne Aussicht" statt. Danach wechselweise durch die Vereine ausgerichtet als Zeltkirmes auf dem "Kamp". Seit fünf Jahren gibt es den von der Dorfjugend gegründeten Heimat- und Traditionsverein. Der veranstaltet seitdem jeweils alljährlich um Himmelfahrt die Isthaer Weizenkirmes. Sie verbindet Tradition mit modernem Zeitgeist.

Literatur

siehe auch

Vereine

Weblinks und Quellen



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