Islamisches Zentrum Kassel

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Das Islamische Zentrum Kassel (IZK) an der Erzbergerstraße im Stadtteil Wesertor ist eine Gemeinschaft von Muslimen. Dazu gehört die Al-Huda-Moschee.


Geschichte

Das Zentrum wurde im Februar 2006 in Kassel gegründet. Die Idee war es, ein Zuhause für Muslime verschiedener Nationalitäten zu schaffen und gleichzeitig Vorurteile gegenüber des Islams abzubauen. [1] Vorsitzender ist seit der Gründung des Zentrums Omar Dergui.


Kritik

Kurz nach der Gründung des Vereins ist er in die Kritik geraten, weil die Mitglieder den Salafist Pierre Vogel zu einer öffentlichen Veranstaltung eingeladen hatten. Außerdem verteilten Mitglieder im Jahr 2012 kostenlose Exemplare des Korans auf dem Königsplatz. Problematisch war das, weil die bundesweite Aktion von einem radikalen Kälner Salafisten organisiert worden war. [2]


Vorhaben

Das IZK will für 1,2 Millionen Euro eine neue Moschee bauen. Der geplante Bau an der Josephstraße soll zwei Minarette erhalten, Gebetsrufe sind aber untersagt. Die Stadt Kassel hat das Bauvorhaben 2016 bereits positiv beantwortet. Die Realisierung könnte bis zu sechs Jahre dauern. Die Grundstücksfläche soll 1460 Quadratmeter betragen. [3]

Quellen und Weblinks

  • [Website des Islamischen Zentrums Kassel]
  • [Hna.de vom 27. April 2012: Koran-Verteiler in Kassel - Blick ins Islamische Zentrum]
  • [Hna.de vom 14. Januar 2016: Große Moschee soll für 1,2 Mio. im Wesertor entstehen]