Ibon Aranberri

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Das documenta-Lexikon
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Der baskische Künstler Ibon Aranberri spielt mit den Ausdrucksmitteln der Kunst. Er nahm an der documenta 12 teil.

Werk

Seine drei Räume in der Neuen Galerie lassen an ein frühes Projekt von Ilya Kabakov denken, der im Kasseler Kunstverein eine Ausstellung über eine Ausstellung zeigte, sie aber in der Form präsentierte, dass der Eindruck entstand, kurz vor der Fertigstellung hatten der Künstler und das Aufbauteam fluchtartig die Ausstellungsräume verlassen.

Auch Aranberri präsentiert Unfertiges. In einem Eckraum sind gerahmte Landschaftsfotografien an der Wand so aufgestellt, dass man damit beginnen könnte, sie aufzuhängen. Aber sie sind abgestellt. Nur die vorderen Bilder und größeren Formate kann man betrachten. In einem anderen Raum liegen plakatförmige Abzüge aus. Und dort, wo ein Film aus der Bergwelt projeziert wird, liegen in der Vitrine zahllose gerahmte Dias.

Diese Installation lädt zu Fragen ein: Konnte sich der Künstler nicht entscheiden, was er aus der Vielzahl seiner Werke zeigt? Oder hält er die Form der Ausstellung für für wirkungslos in Bezug auf das, was er im Sinn hat? Oder hat ihm bloß keiner beim Aufbau geholfen?

Weblinks und Quellen