Hundsdorf

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Hundsdorf ist ein Ortsteil von Bad Wildungen in Nordhessen.

Geografie

Direkt an der B253 von Fritzlar nach Frankenberg, in Nordhessen, im Landkreis Waldeck-Frankenberg, befindet sich das Dorf Hundsdorf, seit 1971 ein Stadtteil von Bad Wildungen.

Geschichte

Aus der Ortsgeschichte

Bereits seit Ende des 12. Jahrhunderts ist der Ort für Land- und Holzwirtschaft bekannt. 1360 wird "Hundisburg" offiziell erwähnt. Die Einwohner haben sich jahrhundertelang auf die Veredelung von Holz für den Bergbau sowie der Herstellung von Holzkohle spezialiert. Aus 1569 sind ein eigenes Kupferbergwerk und aus 1592 eine Schmelzhütte bekannt.

Unzählige Kohlenmeiler um Hundsdorf herum sind noch heute an Bodenverfärbungen zu erkennen.

Als während des 2. Weltkrieges Treibstoff knapp wurde, wurde manches Fahrzeug mittels Holzvergaser betrieben. In drei gemauerten Meilern wurde Tag und Nacht Holzkohle produziert und in einer "Holz-Tankstelle" angeboten.

Die Kirche in Hundsdorf

Die Kirche in Hundsdorf wurde im neugotischen Stil um das Jahr 1900 erbaut. Ihre Fertigstellung erfolgte im November 1902. Eingeweiht wurde die inzwischen wiederholt renovierte Kirche anlässlich eines Traugottesdienstes am 30. November 1902.

Hundsdorf heute

Etwa 320 Einwohner leben in dem Walddorf. An die Tradition erinnert seit 2006 ein Landesgartenschauprojekt, direkt an der Bundesstraße. Der symbolische Nachbau eines Kohlenmeiler mit Waldarbeitern bei typischer Tätigkeit. Am Ortsausgang befindet sich ein recht großes Holzbauunternehmen, bekannt für die "Hundsdorfer Jägerzäune".

Die Wälder und Wiesen in unmittelbarer Nachbarschaft sowie das Urfftal laden zum Wandern in ruhiger und idyllischer Atmosphäre ein.

Kirche

siehe auch

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